Holzeinschlag in NRW geht weiter zurück

8. April 2026
1 min Lesezeit

Holzeinschlag in NRW geht weiter zurück

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Entwicklungen im Waldsektor NRW

() – Der Holzeinschlag in ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Mittwoch mitteilte, wurden 2025 insgesamt 2,6 Millionen Kubikmeter Holz geschlagen, was einem Rückgang von 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Erstmals seit 2017 stellte Schadholz nicht mehr den größten Anteil am Einschlag; sein Anteil halbierte sich nahezu auf 28,4 Prozent.

Seit dem Höchstwert von 19,3 Millionen Kubikmetern im Jahr 2021 ist die eingeschlagene Holzmenge das vierte Jahr in Folge rückläufig. Der aktuelle Wert liegt 86,6 Prozent unter dem von 2021. Die häufigste Ursache für Schadholz blieb der Insektenbefall, der 2025 für 49,7 Prozent des Schadholzaufkommens verantwortlich war.

Das warme und trockene Klima des Jahres begünstigte die Vermehrung von Schädlingen wie dem Borkenkäfer.

Während der Einschlag von Nadelholz um 32,6 Prozent auf 1,5 Millionen Kubikmeter sank, stieg die Menge an eingeschlagenem Laubholz um 28,1 Prozent auf 1,1 Millionen Kubikmeter. Neben Insekten spielten auch direkte Trockenschäden (28,2 Prozent) sowie Wind, Sturm und Schnee eine Rolle als Schadensursachen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Holzstämme im Wald (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Holzeinschlag in Nordrhein-Westfalen sank 2025 auf 2,6 Millionen Kubikmeter (Rückgang um 16,3 %).
  • Schadholz stellte erstmals seit 2017 nicht mehr den größten Anteil am Einschlag dar (Anteil fiel auf 28,4 %).
  • Einschlag von Nadelholz sank um 32,6 %, während Laubholz um 28,1 % stieg.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang des Holzeinschlags zeigt negative Entwicklung der Forstwirtschaft.
  • Zunahme von Schädlingen könnte langfristige Waldschäden und Biodiversitätsverlust nach sich ziehen.
  • Veränderungen im Holzangebot beeinflussen die Holzpreise und damit die Bauwirtschaft.

Wer ist betroffen?

Zahlen/Fakten?

  • 2,6 Millionen Kubikmeter Holz wurden 2025 geschlagen, ein Rückgang von 16,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Der Anteil des Schadholzes lag 2025 bei 28,4 Prozent.
  • Nadelholzeinschlag sank um 32,6 Prozent auf 1,5 Millionen Kubikmeter; Laubholzeinschlag stieg um 28,1 Prozent auf 1,1 Millionen Kubikmeter.

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtung der langfristigen Holzernteentwicklung in Nordrhein-Westfalen
  • Maßnahmen zur Bekämpfung von Insektenbefall und anderen Schadursachen
  • Analyse der klimatischen Bedingungen und deren Auswirkungen auf die Waldbewirtschaftung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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