Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Debatte über Schwarzfahren in Berlin
Berlin () – Die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Susanne Hierl (CSU), lehnt eine Entkriminalisierung des Schwarzfahrens ab. „Der aktuelle Vorstoß des Bundesjustizministeriums, das Fahren ohne Fahrschein aus dem Strafgesetzbuch zu streichen und nur noch als Ordnungswidrigkeit zu ahnden, ist ein Fehler“, sagte Hierl dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben).
Der öffentliche Nah- und Fernverkehr als das Rückgrat der Verkehrswende und des Klimaschutzes brauche eine verlässliche Finanzierung. „Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt, sondern untergräbt die Solidargemeinschaft aller Fahrgäste und gefährdet den Ausbau und die Modernisierung unserer Verkehrsnetze“, sagte die CSU-Politikerin.
Statt die Kontrolle zu lockern, müsse der ÖPNV durch Sauberkeit, Zuverlässigkeit und faire Preise attraktiver gemacht werden. „Wer Klimaschutz und bezahlbare Mobilität ernst nimmt, darf Schwarzfahrer nicht belohnen, sonst zahlen am Ende die ehrlichen Fahrgäste die Zeche“, so Hierl.
Zuvor hatte sich die Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) dafür ausgesprochen, dass das Schwarzfahren nicht mehr als Straftat behandelt wird.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Entfernter Fahrscheinautomat (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Susanne Hierl (CSU) lehnt Entkriminalisierung des Schwarzfahrens ab.
- Sie kritisiert Vorschlag des Bundesjustizministeriums, Schwarzfahren nur als Ordnungswidrigkeit zu ahnden.
- Hierl fordert, den ÖPNV attraktiver zu gestalten, anstatt Kontrollen zu lockern.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der Finanzierung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs
- Erhalt der Solidargemeinschaft aller Fahrgäste
- Förderung von Sauberkeit, Zuverlässigkeit und fairen Preisen im ÖPNV
Wer ist betroffen?
- ÖPNV-Nutzer
- Fahrgäste
- Unionsfraktion im Bundestag
Zahlen/Fakten?
- Susanne Hierl (CSU) lehnt Entkriminalisierung des Schwarzfahrens ab
- Aktueller Vorstoß des Bundesjustizministeriums: Fahren ohne Fahrschein soll als Ordnungswidrigkeit behandelt werden
- Schwarzfahren untergräbt Solidargemeinschaft und gefährdet den Ausbau von Verkehrsnetzen
Wie geht’s weiter?
- Diskussion über die Entkriminalisierung des Schwarzfahrens fortsetzen
- Verbesserung der Attraktivität des ÖPNV durch Sauberkeit, Zuverlässigkeit und faire Preise
- Widerstand gegen die Entkriminalisierung von Schwarzfahren aufrechterhalten
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