Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Proteste in Brandenburg
Potsdam () – Die Brandenburger Bündnisgrünen haben die geplante Zusammenlegung der Landesbeauftragten für Senioren und Menschen mit Behinderung scharf kritisiert. Das teilte der Landesvorsitzende Clemens Rostock mit.
Die als Sparmaßnahme verkaufte Entscheidung bedeute eine deutliche Schwächung zweier zentraler Interessenvertretungen.
Rostock bezeichnete die Zusammenlegung als politischen Fehler. Wer zwei so wichtige Aufgaben in eine Stelle presse, nehme bewusst in Kauf, dass beide an Gewicht verlieren.
Gerade ältere Menschen und Menschen mit Behinderung bräuchten starke, eigenständige Stimmen. Statt sie zu stärken, würden sie hier zusammengestrichen, was das völlig falsche Signal sei.
Gleichzeitig werde die Doppelmoral der neuen Landesregierung aus SPD und CDU offensichtlich, so Rostock weiter.
Während bei gesellschaftlich sensiblen Bereichen gekürzt werde, wachse die politische Führungsebene weiter. Wer von Sparzwang spreche und zugleich neue Staatssekretärsposten rechtfertige, handele widersprüchlich.
Glaubwürdiges Sparen beginne an der Spitze und nicht bei denjenigen, die auf Unterstützung angewiesen seien.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Seniorin mit Helferin (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bündnisgrüne in Brandenburg kritisieren Zusammenlegung der Landesbeauftragten für Senioren und Menschen mit Behinderung.
- Zusammenlegung wird als Schwächung wichtiger Interessenvertretungen angesehen.
- Rostock nennt Entscheidung einen politischen Fehler und zeigt Widerspruch in der politischen Führungsebene hinsichtlich Sparmaßnahmen.
Warum ist das wichtig?
- Schwächung wichtiger Interessenvertretungen für Senioren und Menschen mit Behinderung
- Falsches Signal der politischen Entscheidungen gegenüber verletzlichen Gruppen
- Widersprüchlichkeit der Landesregierung in Bezug auf Sparmaßnahmen und politische Personalaufstockung
Wer ist betroffen?
- ältere Menschen
- Menschen mit Behinderung
Zahlen/Fakten?
- Zusammenlegung der Landesbeauftragten für Senioren und Menschen mit Behinderung wird als Sparmaßnahme kritisiert
- Rostock bezeichnet die Entscheidung als politischen Fehler
- Doppelmoral der neuen Landesregierung: Sparmaßnahmen bei sensiblen Bereichen, während politische Führungsebene wächst
Wie geht’s weiter?
- Starke Widerstände gegen die Zusammenlegung der Landesbeauftragten
- Forderung nach eigenständigen Vertretungen für Senioren und Menschen mit Behinderung
- Kritik an der Doppelmoral der Landesregierung in Bezug auf Sparmaßnahmen
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