Rotes Kreuz empört über Kürzungen bei humanitärer Hilfe

2. April 2026
1 min Lesezeit

Rotes Kreuz empört über Kürzungen bei humanitärer Hilfe

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Auswirkungen humanitärer Hilfekürzungen in Deutschland

() – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kritisiert die Kürzungen der Bundesregierung bei humanitärer Hilfe scharf. „Das macht mich wirklich fassungslos, ist kurzsichtig und falsch – und ein klarer Bruch des Koalitionsvertrages“, sagte DRK-Präsident Hermann Gröhe dem „Tagesspiegel“. Im Koalitionsvertrag sei eine Stärkung vorgesehen. Tatsächlich sei auf rund eine Milliarde Euro gekürzt worden, nachdem die Hilfe 2024 bei rund zwei Milliarden gelegen habe.

Gröhe sieht einen Zusammenhang mit der Haltung der Bevölkerung angesichts vielfacher Krisen. „Es besteht die Gefahr abzustumpfen“, sagte der DRK-Präsident. „Und es macht mich traurig, wenn ich bei uns höre: Was kümmert ihr euch um den , helft erst einmal im eigenen Land.“ Dabei arbeite das Deutsche Rote Kreuz vor allem für die Menschen im Inland, von der Kita über den Rettungsdienst bis zur Pflegeeinrichtung.

„Aber wir dürfen doch die 300 Millionen Menschen, häufig sind es Kinder, nicht vergessen, für die humanitäre Hilfe überlebenswichtig ist“, forderte Gröhe. Niemand denke, dass alles Leid der Welt allein schultern könne. „Aber die Werte unserer Verfassung nehmen uns in die Pflicht, den Beitrag zu leisten, der unserer Wirtschaftskraft entspricht.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: DRK-Helfer (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • DRK kritisiert scharfe Kürzungen der Bundesregierung bei humanitärer Hilfe.
  • Kürzungen betragen rund eine Milliarde Euro, obwohl im Koalitionsvertrag eine Stärkung vereinbart wurde.
  • DRK-Präsident warnt vor Gefahren der Abstumpfung in der Bevölkerung und betont die Notwendigkeit der Unterstützung für globale humanitäre Hilfe.

Warum ist das wichtig?

  • Kritik an Kürzungen bei humanitärer Hilfe erhöht die Dringlichkeit der Unterstützung
  • Stärkung der humanitären Hilfe ist im Koalitionsvertrag verankert
  • Verantwortung gegenüber international bedürftigen Menschen betont

Wer ist betroffen?

  • Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, insbesondere Kinder
  • Bevölkerung in Deutschland
  • Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes

Zahlen/Fakten?

  • Kürzung der humanitären Hilfe um rund eine Milliarde Euro
  • Vorgesehene Hilfe 2024 bei rund zwei Milliarden Euro
  • 300 Millionen Menschen benötigen dringend humanitäre Hilfe

Wie geht’s weiter?

  • DRK fordert Rückkehr zu voller Finanzierung humanitärer Hilfe
  • Warnung vor abnehmendem Interesse der Bevölkerung an internationalen Krisen
  • Betonung der Verantwortung Deutschlands gemäß verfassungsmäßigen Werten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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