Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Agrarpolitik und Ernährungssicherheit in Bayern
München () – Die bayerische Agrarministerin Michaela Kaniber hat nach einem Treffen mit ihrer französischen Kollegin Annie Genevard in Paris die Europäische Kommission zu einem grundlegenden Umdenken aufgefordert. Die amtierende Vorsitzende der deutschen Agrarministerkonferenz teilte mit, Ernährungssicherheit sei Teil der strategischen Sicherheitsarchitektur und müsse den gleichen Stellenwert wie die militärische Verteidigung erhalten.
Kaniber betonte die wachsende Bedeutung von Versorgungssicherheit und stimmte darin mit der französischen Ministerin überein.
Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, wie verletzlich globale Lieferketten seien. Ohne eigene Ernährungssicherung drohe der Verlust europäischer Souveränität, so die Ministerin.
Beide Seiten hätten einen engen und vertrauensvollen Austausch geführt.
Die AMK-Vorsitzende forderte von der EU-Kommission eine klare Prioritätensetzung und eine ausreichend finanzierte Gemeinsame Agrarpolitik. Für den Finanzrahmen 2028 bis 2034 brauche es ein Budget von 500 Milliarden Euro.
Zentral seien die Förderung kleinerer Betriebe und Junglandwirte sowie Entlastungen bei der Bürokratie. Überbordende Auflagen der EU-Richtlinien wirkten dem Ziel der Ernährungssouveränität entgegen und müssten gestoppt werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Weizen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bayerische Agrarministerin fordert Umdenken der EU-Kommission bezüglich Ernährungssicherheit
- Kaniber betont Wichtigkeit der Versorgungssicherheit und europäischer Souveränität
- Budget von 500 Milliarden Euro für die Gemeinsame Agrarpolitik gefordert
Warum ist das wichtig?
- Ernährungssicherheit als Teil der strategischen Sicherheitsarchitektur
- Verletzlichkeit globaler Lieferketten zeigt die Notwendigkeit eigener Ernährungssicherung
- Forderung nach klarer Prioritätensetzung und Finanzierung der Agrarpolitik
Wer ist betroffen?
- Landwirte in Europa
- Europäische Union
- Kleine Betriebe und Junglandwirte
Zahlen/Fakten?
- 500 Milliarden Euro Budget für den Finanzrahmen 2028 bis 2034
- Forderung nach Förderung kleinerer Betriebe und Junglandwirte
- Bedeutung der Ernährungssicherheit als Teil der strategischen Sicherheitsarchitektur
Wie geht’s weiter?
- Grundlegendes Umdenken bei der EU-Kommission fordern
- Prioritätensetzung und ausreichendes Budget für die Agrarpolitik anstreben
- Bürokratische Entlastungen für kleinere Betriebe und Junglandwirte erreichen
- Gesetzentwurf: Überweisungen sollen elektronisch werden - 1. April 2026
- Mario Götze verlängert Vertrag bei Eintracht Frankfurt - 1. April 2026
- Bayer drängt auf Bürokratieabbau in Europa - 1. April 2026
