Stiftung verdoppelt Ministeriumsgelder für Gedenkstättenfahrten

31. März 2026
1 min Lesezeit

Stiftung verdoppelt Ministeriumsgelder für Gedenkstättenfahrten

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Bildung und Erinnerungskultur in Deutschland

() – Die Bethe-Stiftung hat die Mittel des Bundesbildungsministeriums (BMBFSFJ) für das Programm „Jugend erinnert“ verdoppelt. Das teilte das Ministerium am Dienstag mit. Durch die Stiftung wurde das bisherige Fördervolumen aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes von 1,75 Millionen Euro auf rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr für Gedenkstättenfahrten von Jugendgruppen erhöht.

Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) erklärte, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten, sei in Zeiten, in denen nur noch wenige Zeitzeugen des Holocaust am Leben sind, umso wichtiger. Der Austausch mit Jugendlichen, die im Programm „Jugend erinnert“ bereits an einer Gedenkstättenfahrt teilgenommen haben, habe ihr gezeigt, wie wertvoll es sei, wenn junge Menschen an authentischen Orten der NS-Verbrechen „Geschichte unmittelbar und direkt erfahren“ und daraus Verantwortung für die Demokratie entwickeln. „Es ist ein starkes Signal, dass wir gemeinsam mit der Bethe-Stiftung die Mittel für Gedenkstättenfahrten verdoppeln können und damit künftig noch mehr junge Menschen eine solche Erfahrung ermöglichen“, so Prien.

Erich und Roswitha Bethe erklärten, seit 2010 sei die Unterstützung und Organisation von Gedenkstättenfahrten für Jugendliche der Hauptförderschwerpunkt ihrer Stiftung. Sie hätten bisher mehr als 40.000 Schülern aus 12 Bundesländern den Besuch der Vernichtungslager Auschwitz, Belzec, Treblinka, Sobibor und Majdanek ermöglicht. „Wir hoffen dazu beizutragen, dass sich solche Verbrechen auch nicht ansatzweise wiederholen“, so die Gründer der Stiftung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Konzentrationslager Auschwitz (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bethe-Stiftung verdoppelt Mittel für das Programm "Jugend erinnert" auf 3,5 Millionen Euro jährlich.
  • Bundesbildungsministerin Karin Prien betont die Wichtigkeit der Erinnerung an den Holocaust.
  • Seit 2010 haben über 40.000 Schüler Gedenkstättenfahrten zu NS-Vernichtungslagern unternommen.

Warum ist das wichtig?

  • Verdopplung der Fördermittel ermöglicht mehr Gedenkstättenfahrten für Jugendliche.
  • Wichtige Erinnerungskultur angesichts abnehmender Zeitzeugen des Holocaust.
  • Stärkung der Verantwortung für Demokratie durch direkte Geschichtserfahrung.

Wer ist betroffen?

  • Jugendliche in Deutschland
  • Schüler aus 12 Bundesländern
  • Zeitzeugen des Holocaust

Zahlen/Fakten?

  • Fördervolumen für Gedenkstättenfahrten von 1,75 Millionen Euro auf rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr erhöht
  • Über 40.000 Schüler aus 12 Bundesländern seit 2010 an Vernichtungslagerfahrten teilgenommen
  • Programm "Jugend erinnert" unterstützt den Austausch und das Verständnis für die Verbrechen des Nationalsozialismus

Wie geht’s weiter?

  • Verdopplung des Fördervolumens für Gedenkstättenfahrten auf 3,5 Millionen Euro pro Jahr
  • Unterstützung von mehr Jugendlichen bei Besuchen authentischer Orte der NS-Verbrechen
  • Stärkung des Programms "Jugend erinnert" zur Förderung der historischen Verantwortung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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