Studie: Bundesweit fehlen über 200.000 Wohnheimplätze für Studenten

30. März 2026
1 min Lesezeit

Studie: Bundesweit fehlen über 200.000 Wohnheimplätze für Studenten

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Studentenwohnheimplätze in Deutschland: Versorgungslücke

() – In fehlen mehr als 200.000 Wohnheimplätze für Studenten. Das geht aus Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die am Montag veröffentlicht wurden. Demnach wird sich die Zahl der jungen Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren trotz der demografischen Alterung bis 2040 von 8,5 Millionen auf neun Millionen erhöhen. Bereits jetzt decken die vorhandenen 241.000 Wohnheimplätze nur die Hälfte des errechneten Bedarfs ab.

Um die benötigten Plätze zu berechnen, schätzte das IW die Anzahl der Studierenden in Deutschland bis 2040 auf Basis der Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes. Diese Zahl wurde mit der Unterbringungsquote multipliziert, wobei eine leichte Verbesserung der Quote auf 15 Prozent unterstellt wurde.

„Um die Versorgungslücke zu schließen, müssen mehr Wohnheimplätze geschaffen werden. Der Investitionsbedarf ist enorm und ohne die staatliche Förderung nicht zu leisten“, sagte IW-Ökonom Philipp Deschermeier. Allein für die Sanierung würden etwa 2,8 Milliarden Euro benötigt. Viele Studentenwohnheime in Deutschland sind laut IW modernisierungsbedürftig, insbesondere in , wo ein Viertel aller Wohnheime betroffen ist.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wohnungen in einem Plattenbau (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • In Deutschland fehlen mehr als 200.000 Wohnheimplätze für Studenten.
  • Die Anzahl der Studierenden wird bis 2040 auf neun Millionen steigen.
  • Zur Schließung der Versorgungslücke sind 2,8 Milliarden Euro für Sanierungen erforderlich.

Warum ist das wichtig?

  • Fehlende Wohnheimplätze für Studenten können zu einem Engpass bei der Studierendenversorgung führen.
  • Ein Anstieg der Studierendenzahl erfordert mehr Investitionen in Wohnheimplätze.
  • Sanierungsbedarf bestehender Wohnheime erhöht den finanziellen Druck auf staatliche Förderungen.

Wer ist betroffen?

  • Studenten in Deutschland
  • Junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren
  • Wohnheimträger und Investoren

Zahlen/Fakten?

  • Mehr als 200.000 Wohnheimplätze fehlen für Studenten in Deutschland
  • Anzahl der jungen Menschen (18-25 Jahre) steigt bis 2040 von 8,5 Millionen auf 9 Millionen
  • 241.000 Wohnheimplätze decken nur die Hälfte des Bedarfs ab

Wie geht’s weiter?

  • Mehr Wohnheimplätze müssen geschaffen werden.
  • Erheblicher Investitionsbedarf von etwa 2,8 Milliarden Euro für Sanierungen erforderlich.
  • Staatliche Förderungen notwendig, um Lücken zu schließen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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