Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Migration in Deutschland: Politische Neuausrichtung
Berlin () – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat sich scharf von der Migrationspolitik unter Kanzlerin Angela Merkel abgegrenzt.
„Ich mache eine bürgerliche Migrationspolitik, die sich klar von der Merkel-Ära unterscheidet und die Migration neu ordnet – nicht nur in Deutschland, sondern in Europa“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Die „Migrationswende“, die die Koalition umsetze, zeige, „dass die politische Mitte handeln kann“, fügte er hinzu.
Linken-Politikern warf der Minister vor, sich mit ihrer Kritik an seiner Migrationswende AfD-Positionen zu eigen zu machen: „Es war erwartbar, dass die Kritiker von Rechtsaußen behaupten, die Migrationswende funktioniere nicht. Dass man sich von linker Seite der gleichen Argumente bedient und damit die Sprache der AfD übernimmt, wenn die Verantwortung der aktuellen deutschen Politik für die Reduzierung der Asylzahlen verneint wird, scheint links offensichtlich niemanden zu stören.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Asylunterkunft (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Alexander Dobrindt grenzt sich von der Migrationspolitik unter Angela Merkel ab.
- Dobrindt spricht von einer "Migrationswende" und einer neuen Ordnung der Migration in Deutschland und Europa.
- Er kritisiert Linke, die AfD-Argumente in ihrer Kritik an seiner Politik verwenden.
Warum ist das wichtig?
- Abgrenzung von der bisherigen Migrationspolitik ist wichtig für das politische Profil der CSU.
- Eine klare Neuausrichtung der Migration könnte die gesellschaftliche Akzeptanz und Integration fördern.
- Politische Mitte soll handlungsfähig bleiben und Alternativen zu extremen Positionen aufzeigen.
Wer ist betroffen?
- Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU)
- Linke Politiker
- AfD
Zahlen/Fakten?
- Keine Angabe
Wie geht’s weiter?
- Dobrindt will Migrationspolitik neu ordnen
- Fokus auf Unterschiede zur Merkel-Ära
- Kritiker sollen ihre Argumente überdenken
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