Miersch kritisiert Merz-Aussagen zu Gewalt gegen Frauen

27. März 2026
1 min Lesezeit

Miersch kritisiert Merz-Aussagen zu Gewalt gegen Frauen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Debatte über Gewalt gegen Frauen

() – SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vorgeworfen, im Bundestag beim Thema Gewalt gegen Frauen einseitig Migranten in den Fokus genommen zu haben. „Ich finde, das war keine adäquate Antwort des Kanzlers“, sagte Miersch dem „Redaktionsnetzwerk “ (Freitagausgaben) mit Blick auf einen Auftritt von Merz in der Regierungsbefragung im Bundestag. Das sei schade.

„Gewalt gegen Frauen muss man breit betrachten, statt es auf eine Bevölkerungsgruppe wie Migranten zu verkürzen“, sagte der SPD-Politiker. „Friedrich Merz verkennt da ein tieferes Problem: Gewalt gegen Frauen hat keine Herkunft oder Religion, sie ist ein Problem der Gesellschaft und muss auch so klar adressiert werden. Es geht um den Schutz der Opfer, egal wer der Täter ist.“

Merz hatte im Bundestag auf Abgeordnetenfragen zum Thema Gewalt gegen Frauen explodierende Gewalt in der Gesellschaft sowohl im analogen als auch im digitalen Raum beklagt und behauptet, dass ein großer Teil dieser Gewalt von Zuwanderern ausgehe.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Matthias Miersch am 24.03.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Miersch kritisiert Merz für einseitige Fokussierung auf Migranten bei Gewalt gegen Frauen.
  • Miersch betont, dass Gewalt gegen Frauen ein gesellschaftliches Problem ist und nicht auf eine Bevölkerungsgruppe reduziert werden sollte.
  • Merz äußert sich im Bundestag über steigende Gewalt, die er zum Teil Zuwanderern zuschreibt.

Warum ist das wichtig?

  • Einseitige Fokussierung auf Migranten kann zur Stigmatisierung führen
  • Gewalt gegen Frauen muss ganzheitlich betrachtet werden
  • Wichtiger Schutz der Opfer unabhängig von Herkunft oder Religion

Wer ist betroffen?

  • Frauen, die von Gewalt betroffen sind
  • Migranten, die als Täter betrachtet werden
  • Gesellschaft als ganzes, die das Problem der Gewalt betrifft

Zahlen/Fakten?

  • Merz behauptet, ein großer Teil der Gewalt gegen Frauen gehe von Zuwanderern aus
  • Miersch kritisiert Merz für einseitigen Fokus auf Migranten
  • Gewalt gegen Frauen ist ein gesellschaftliches Problem ohne Herkunft oder Religion

Wie geht’s weiter?

  • SPD wird die Diskussion über Gewalt gegen Frauen weiterführend gestalten und umfassend betrachten.
  • Die Kritik an Merz wird möglicherweise zu einer breiteren Debatte über gesellschaftliche Themen führen.
  • Es könnte Forderungen nach konkreten Maßnahmen zum Schutz von Opfern geben.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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