Krach will SPD zum "Lobbyverein für Polofahrer" machen

24. März 2026
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Krach will SPD zum "Lobbyverein für Polofahrer" machen

Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sozialpolitik: SPD fordert Entlastungen in Berlin

() – Nach der Niederlage der SPD bei der Landtagswahl in fordert der Berliner Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, Steffen Krach, von seiner Partei im Bund konkrete Pläne zur Entlastung von Gering- und Normalverdienern.

„Die Menschen werden wieder SPD wählen, wenn sie uns in ihrem Alltag als die Partei der sozialen Gerechtigkeit erleben“, sagte Krach dem „Tagesspiegel“ (Dienstagausgabe). „Wenn sich die Menschen von ihrem Lohn immer weniger leisten können, muss man Reformen auf den Weg bringen, die für Entlastung der unteren und mittleren Einkommen sorgen.“

Es gebe ein massives Ungerechtigkeitsempfinden in der Bevölkerung, das durch die CDU noch verstärkt werde.

„Es reicht nicht, dass die SPD das kritisiert, sie muss auch mit Vorschlägen vorangehen.“

Als Beispiel nannte er die Debatte um die gestiegenen Spritpreise in als Folge des -Kriegs. Dem Porschefahrer sei es egal, ob der Benzinpreis durch die Decke geht, so Krach.

„Wir müssen aber der Lobbyverein für den Polofahrer sein, der jeden verdienten Euro zweimal umdrehen muss.“

Ölkonzerne, die durch den Krieg mehr verdienten, müsse man stoppen, forderte Krach. Dazu sollten „Übergewinne“ abgeschöpft werden.

Bei Wiederholungstätern müsse man zudem „als Ultima Ratio auch über den Entzug von Lizenzen sprechen“, sagte er.

Wie es gehen könne, zeige auch der kürzlich gemachte Vorschlag seiner Partei für eine Reform der Erbschaftssteuer, sagte der Berliner SPD-Spitzenkandidat. Dieser sieht vor, Menschen mit kleinen und mittleren Erbschaften zu entlasten.

Zugleich wolle man damit „die Riesenbeträge besteuern, die sich bislang ungerechterweise entziehen konnten“, sagte Krach. Dies sei der richtige Ansatz.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: SPD-Logo (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Steffen Krach fordert konkrete Pläne zur Entlastung von Gering- und Normalverdienern nach der SPD-Niederlage in Rheinland-Pfalz.
  • Er kritisiert die CSU und fordert Maßnahmen gegen steigende Spritpreise sowie das Abschöpfen von Übergewinnen der Ölkonzerne.
  • Krach schlägt eine Reform der Erbschaftssteuer vor, um kleine Erbschaften zu entlasten und große Beträge zu besteuern.

Warum ist das wichtig?

  • Gering- und Normalverdiener benötigen Entlastungen, um ihre Lebensqualität zu verbessern.
  • Wahrnehmung von sozialer Ungerechtigkeit muss mit konkreten Vorschlägen der SPD angegangen werden.
  • Reformen wie eine angepasste Erbschaftssteuer können zur finanziellen Entlastung beitragen.

Wer ist betroffen?

  • Geringverdiener
  • Normalverdiener
  • Menschen mit kleinen und mittleren Erbschaften

Zahlen/Fakten?

  • Reformen zur Entlastung von Gering- und Normalverdienern gefordert
  • Übergewinne der Ölkonzerne sollen abgeschöpft werden
  • Vorschlag zur Reform der Erbschaftssteuer zur Entlastung kleiner und mittlerer Erbschaften

Wie geht’s weiter?

  • Konkrete Pläne zur Entlastung von Gering- und Normalverdienern entwickeln
  • Vorschläge zur Abschöpfung von Übergewinnen der Ölkonzerne umsetzen
  • Reform der Erbschaftssteuer zur Entlastung von kleinen und mittleren Erbschaften vorantreiben
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