Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Veränderungen in Rheinland-Pfalz
Mainz () – Nach der Wahlschlappe der SPD in Rheinland-Pfalz hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer die Niederlage im Kern eingeräumt.
Es sage all denen, die jetzt wahrscheinlich mit der SPD an der nächsten Regierung beteiligt sein werden – insbesondere der CDU: „Ihr habt gut gekämpft“, so Schweitzer am Abend bei der Wahlparty seiner Partei in Mainz. „Es hat am Ende für uns nicht gereicht und wir werden eine ordentliche Regierung bilden, weil das das ist, was die Menschen in Rheinland-Pfalz verdient haben.“
Zuvor hatte sich Schweitzer zunächst rar gemacht. In einer Runde der Spitzenkandidaten im ZDF ließ er sich von Landesgesundheitsminister Clemens Hoch vertreten. Auch in der Landespressekonferenz tauchte er im Anschluss nicht auf.
In den jüngsten Hochrechnungen von ARD und ZDF kommen die Sozialdemokraten im Durchschnitt auf 26,2 Prozent – ihr schlechtestes Ergebnis in der Landesgeschichte. Stärkste Kraft ist die CDU mit 30,8 Prozent. Basierend auf Aussagen der Parteien vor der Wahl läuft alles auf eine Große Koalition mit CDU-Politiker Gordon Schnieder an der Spitze hinaus.
Mit etwas Abstand auf dem dritten Platz folgt die AfD, die ihr Ergebnis mit im Schnitt 20 Prozent mehr als verdoppeln konnte. Die Grünen, die in Mainz derzeit noch Teil einer Ampelkoalition sind, landen mit 8,1 auf dem vierten Platz. Die FDP (2,2 Prozent) und die Freien Wähler (4,0 Prozent) fliegen aus dem Landtag. Die Linke schafft es mit 4,4 Prozent wohl ebenfalls nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. Die Sonstigen kommen zusammen im Schnitt auf 4,6 Prozent.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gordon Schnieder sitzt neben dem leeren Stuhl von Alexander Schweitzer am 22.03.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Alexander Schweitzer räumt Wahlschlappe der SPD in Rheinland-Pfalz ein.
- CDU wird stärkste Kraft mit 30,8 Prozent; SPD erzielt schlechtestes Ergebnis mit 26,2 Prozent.
- Formierung einer Großen Koalition unter CDU-Politiker Gordon Schnieder scheint wahrscheinlich.
Warum ist das wichtig?
- Beeinflussung der politischen Landschaft in Rheinland-Pfalz
- Auswirkungen auf zukünftige Regierungsbildung und Koalitionsverhandlungen
- Signalwirkung für die SPD und andere Parteien in ihrem Wahlkampf
Wer ist betroffen?
- SPD
- CDU
- AfD
Zahlen/Fakten?
- SPD erreicht 26,2 Prozent, schlechtestes Ergebnis in der Landesgeschichte
- CDU wird mit 30,8 Prozent stärkste Kraft
- AfD verdoppelt Ergebnis auf durchschnittlich 20 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Bildung einer Großen Koalition mit CDU-Politiker Gordon Schnieder an der Spitze
- Ministerpräsident Alexander Schweitzer räumt Niederlage ein
- SPD wird ordentliche Regierung bilden
- Neue Regelungen zur Prozessbegleitung für Gewaltopfer geplant - 25. März 2026
- Fünf Festnahmen nach Razzia gegen Faksimile-Betrugsbande in Frankfurt - 25. März 2026
- GMK-Vorsitzender warnt vor historischen Krankenkassenbeiträgen - 25. März 2026
