Rastatt droht Totalausfall bei Gewerbesteuereinnahmen 2026

27. November 2025
1 min Lesezeit

Rastatt droht Totalausfall bei Gewerbesteuereinnahmen 2026

Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Haushaltskrise in Rastatt: Herausforderungen und Maßnahmen

Rastatt () – Oberbürgermeisterin Monika Müller hat in der Gemeinderatssitzung am Montag eine anhaltende Haushaltskrise für die Stadt Rastatt bestätigt. Für 2026 drohe aufgrund von Einnahmeeinbrüchen bei vielen Unternehmen und gleichzeitig hohen Gewerbesteuerrückzahlungen ein nahezu vollständiger Ausfall der Gewerbesteuereinnahmen, teilte die Oberbürgermeisterin mit.

Der Gemeinderat lehnte eine befristete Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes mit 21 zu 15 Stimmen ab.

Große Investitionsprojekte wie der Feuerwehrneubau mit geschätzten mindestens 35 Millionen Euro müssen nun kritisch geprüft und zeitlich gestreckt werden. Insgesamt sind Investitionen von über 142 Millionen Euro vorgesehen, was angesichts der Haushaltslage nicht vollständig haltbar sei.

Trotz der notwendigen Einsparungen hält die Stadt an wichtigen Zukunftsaufgaben fest, darunter die Unterstützung von Vereinen, die Bildungs- und Betreuungslandschaft sowie die Vorbereitung auf die Landesgartenschau 2036. Die städtischen Beamten verzichten zudem auf Leistungsprämien, und die Verwaltung unterzieht sich einem Effizienzprozess.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Oberbürgermeisterin Monika Müller bestätigt anhaltende Haushaltskrise in Rastatt.
  • Gemeinderat lehnt befristete Erhöhung des Gewerbesteuer-Hebesatzes ab.
  • Große Investitionsprojekte müssen kritisch geprüft und gestreckt werden.

Warum ist das wichtig?

  • Anhaltende Haushaltskrise erfordert dringende Maßnahmen und Anpassungen.
  • Wichtige Investitionsprojekte müssen kritisch geprüft werden, was langfristige Auswirkungen haben könnte.

Wer ist betroffen?

  • Stadt Rastatt
  • Oberbürgermeisterin Monika Müller
  • Gemeinderat

Zahlen/Fakten?

  • Gewerbesteuereinnahmen könnten 2026 nahezu vollständig ausfallen
  • Feuerwehrneubau mit geschätzten Kosten von mindestens 35 Millionen Euro
  • Geplante Investitionen über 142 Millionen Euro, nicht vollständig haltbar

Wie geht’s weiter?

  • Prüfung und Streckung großer Investitionsprojekte
  • Fortsetzung der Unterstützung von Vereinen und Bildungsangeboten
  • Durchführung eines Effizienzprozesses in der Verwaltung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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