Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Rüstungsbeschaffung und strategische Autonomie in Deutschland
Berlin () – Die Chefeinkäuferin der Bundeswehr kritisiert das Tempo, in dem sich Deutschland von den USA als Lieferant von Rüstungsgütern lösen will.
„Das ging alles ein bisschen schnell mit den Forderungen, eigenständig zu werden“, sagte die Präsidentin des Beschaffungsamts der Bundeswehr, Annette Lehnigk-Emden, der ARD. Die Geschäfte mit den USA liefen gut, man habe bisher keine Schwierigkeiten in der Abwicklung der Verträge gehabt. „Wir sind zufrieden mit den Lieferungen aus den USA“, so Lehnigk-Emden.
Deutschland kauft von US-Rüstungskonzernen zum Beispiel Kampfjets vom Typ F-35 und Chinook-Hubschrauber. Das Beschaffungsamt der Bundeswehr mit Sitz in Koblenz betreibt ein eigenes Kontaktbüro in den USA. Auf die Frage, ob diese Außenstelle durch den Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von den USA in Gefahr sei, antwortete Lehnigk-Emden: „Wenn sich politisch an der Situation etwas ändern sollte, werden wir natürlich reagieren.“ Deutschland betont seit Jahren, dass Europa militärisch weniger stark auf US-Unterstützung angewiesen sein soll. Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs vor vier Jahren wird verstärkt über eine strategische Autonomie Europas diskutiert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | F-35A Kampfjet (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Chefeinkäuferin der Bundeswehr kritisiert schnelles Tempo der Unabhängigkeit von den USA
- Zufriedenheit mit bisherigen Rüstungslieferungen aus den USA, keine Schwierigkeiten
- Deutschland kauft F-35 Kampfjets und Chinook-Hubschrauber von US-Rüstungskonzernen
Warum ist das wichtig?
- Kritische Einschätzung zum Tempo der Unabhängigkeit von US-Rüstungslieferungen
- Zufriedenheit mit bisherigen Geschäften und Lieferungen aus den USA
- Diskussion über europäische militärische Autonomie seit dem Ukraine-Krieg
Wer ist betroffen?
- Bundeswehr
- Annette Lehnigk-Emden
- US-Rüstungsunternehmen
Zahlen/Fakten?
- Deutschland kauft Kampfjets vom Typ F-35 und Chinook-Hubschrauber von US-Rüstungskonzernen.
- Beschaffungsamt der Bundeswehr hat ein Kontaktbüro in den USA.
- Diskussion über strategische Autonomie Europas seit dem Ukraine-Krieg vor vier Jahren.
Wie geht’s weiter?
- Deutschland bleibt vorerst auf US-Rüstungslieferungen angewiesen.
- Keine Änderungen an der Außenstelle in den USA, solange die politische Lage stabil bleibt.
- Diskussion über europäische strategische Autonomie wird fortgesetzt.
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