Zufriedenheit mit Demokratie bricht in NRW unter jungen Leuten ein

19. März 2026
1 min Lesezeit

Zufriedenheit mit Demokratie bricht in NRW unter jungen Leuten ein

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Zufriedenheit mit Demokratie in NRW

() – In sinkt die Zufriedenheit mit der Demokratie vor allem unter jungen Leuten rapide. Das ist ein Ergebnis des dritten sogenannten Demokratieberichts der Landeszentrale für politische Bildung, über den die „Rheinische Post“ in ihrer Freitagsausgabe berichtet.

Demnach zeigten sich 2025 unter den 14- bis 18-Jährigen nur noch 47 Prozent zufrieden mit der Demokratie, „wie sie tatsächlich funktioniert“ – 30 Prozentpunkte weniger als bei der Erhebung zwei Jahre zuvor. Unter den 19- bis 29-Jährigen sank der Wert von 65 auf 51 Prozent, unter den 30- bis 44-Jährigen von 61 auf 43 Prozent.

Zwar stimmten 89 Prozent aller Befragten der Aussage zu, die Demokratie sei „das politische System, das am besten zu unserer Gesellschaft passt“ (2023: 91 Prozent). Zugleich aber bejahten 15 Prozent (2023: 11) den Satz „Unter bestimmten Umständen ist eine Diktatur die bessere Staatsform“. 22 Prozent (2023: 11) stimmten der Aussage zu: „Politische Entscheidungen sollten von einer starken Führungspersönlichkeit getroffen werden, die keine Rücksicht auf das Parlament nehmen muss.“ 47 Prozent (2023: 26) neigten der Forderung zu: „Was jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die den Willen des Volkes insgesamt verkörpert.“

Die Studienautoren ordnen nur noch 44 Prozent der Bevölkerung (2023: 62) ohne Abstriche als Demokraten ein. Für die Erhebung wurden nach Angaben der Landeszentrale im März und April 2025 insgesamt 2.914 Personen telefonisch und online befragt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Landtag Nordrhein-Westfalen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zufriedenheit mit der Demokratie sinkt in Nordrhein-Westfalen, besonders unter jungen Leuten.
  • Nur 47 Prozent der 14- bis 18-Jährigen sind 2025 mit der Demokratie zufrieden, 30 Prozentpunkte weniger als 2023.
  • 44 Prozent der Bevölkerung werden ohne Abstriche als Demokraten eingestuft, ein Rückgang von 62 Prozent.

Warum ist das wichtig?

  • Sinkende Zufriedenheit mit der Demokratie unter jungen Menschen gefährdet die gesellschaftliche Stabilität.
  • Zunahme an Unterstützung für autoritäre Ansätze könnte langfristig demokratische Strukturen in Frage stellen.
  • Rückgang des demokratischen Selbstverständnisses in der Bevölkerung erfordert politische Aufmerksamkeit und Gegenmaßnahmen.

Wer ist betroffen?

  • 14- bis 18-Jährige
  • 19- bis 29-Jährige
  • 30- bis 44-Jährige

Zahlen/Fakten?

  • 47 Prozent der 14- bis 18-Jährigen zufrieden mit der Demokratie (30 Prozentpunkte weniger als 2023)
  • 89 Prozent aller Befragten stimmen zu, dass Demokratie am besten zu unserer Gesellschaft passt
  • 44 Prozent der Bevölkerung werden ohne Abstriche als Demokraten eingeordnet

Wie geht’s weiter?

  • Analyse der Ursachen für die sinkende Zufriedenheit mit der Demokratie
  • Entwicklung von Maßnahmen zur Stärkung des demokratischen Bewusstseins bei jungen Menschen
  • Durchführung weiterer Umfragen zur Beobachtung der Trends und Meinungen in der Bevölkerung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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