Mittelfranken verzeichnet niedrigste Kriminalität seit 25 Jahren

17. März 2026
1 min Lesezeit

Mittelfranken verzeichnet niedrigste Kriminalität seit 25 Jahren

Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheit und Kriminalität in Nürnberg

() – Die Polizei in Mittelfranken hat für das vergangene Jahr die beste Sicherheitslage seit der Jahrtausendwende gemeldet. Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Dienstag mitteilte, ging die Zahl der Straftaten das zweite Jahr in Folge zurück, die Aufklärungsquote stieg und die Jugendkriminalität sank deutlich.

Insgesamt registrierte die Polizei 75.211 Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße, ein Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Aufklärungsquote liegt bei 66,6 Prozent.

Besonders positiv entwickelte sich die Zahl junger Tatverdächtiger.

Sie sank bei den unter 21-Jährigen um 4,7 Prozent auf 7.309 Personen, den niedrigsten Wert seit zehn Jahren. Polizeipräsident Gernot Rochholz betonte jedoch, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung weiter eine zentrale Rolle spiele.

Ein ernstes Problem bleibe die Zahl der Messerangriffe, die auf 443 Fälle anstieg. Die Polizei reagiere darauf mit Waffenverbotszonen und verstärkter Präsenz.

Deutlich zugenommen hat die Kriminalität im Internet.

Die Zahl der Auslandsstraftaten stieg auf 14.131 Fälle, der Vermögensschaden beträgt rund 75,8 Millionen Euro. Ein Lichtblick ist der Bereich Callcenterbetrug, wo die Fallzahlen um 27,7 Prozent sanken.

Die Teillegalisierung von Cannabis führe zu einem florierenden Schwarzmarkt und erschwere die Strafverfolgung, so die Polizei. Die Zahl der Rauschgifttoten stieg von 13 auf 27.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundespolizei (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Beste Sicherheitslage in Mittelfranken seit der Jahrtausendwende.
  • Rückgang der Straftaten um 0,9 Prozent auf 75.211, Aufklärungsquote bei 66,6 Prozent.
  • Anstieg der Messerangriffe auf 443 Fälle, Kriminalität im Internet ebenfalls gewachsen.

Warum ist das wichtig?

  • Verbesserung der Sicherheitslage in Mittelfranken
  • Rückgang der Jugendkriminalität und höhere Aufklärungsquote
  • Anstieg von Messerangriffen und Internetkriminalität als Herausforderungen

Wer ist betroffen?

  • unter 21-Jährige
  • Bevölkerung
  • Tatverdächtige

Zahlen/Fakten?

  • 75.211 Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße, minus 0,9 Prozent
  • Aufklärungsquote liegt bei 66,6 Prozent
  • Jugendkriminalität sank um 4,7 Prozent auf 7.309 Personen

Wie geht’s weiter?

  • Verstärkte Präsenz der Polizei in Krisengebieten
  • Einführung von Waffenverbotszonen
  • Fokus auf Bekämpfung der Internetkriminalität
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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