Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Merz kritisiert EVP-Absprachen in Berlin
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht nach Berichten, wonach es zwischen der christdemokratischen EVP-Fraktion und den rechteren Fraktionen im EU-Parlament in einer Chat-Gruppe und bei Treffen einzelner Abgeordneter Absprachen gegeben haben soll, EVP-Fraktionschef Manfred Weber (CSU) in der Verantwortung.
„Wir arbeiten nicht zusammen mit den Rechtsradikalen im Europäischen Parlament“, sagte Merz am Montag. „Es gibt im Übrigen für alle Entscheidungen, die im Europäischen Parlament getroffen werden müssen, eine Mehrheit ohne die sogenannten Souveränisten, also auch ohne die deutschen AfD-Abgeordneten. Dafür gibt es Mehrheiten im Europäischen Parlament und auch der Fraktionsvorsitzende der EVP weiß, dass wir diese Zusammenarbeit nicht wollen“, so der CDU-Vorsitzende.
Er sei sich mit CSU-Chef Markus Söder einig, dass man missbillige, was „offensichtlich auf Ebene von Mitarbeitern“ stattgefunden habe. „Ich gehe davon aus und Markus Söder ebenso, dass dies abgestellt wird und dass dies gegebenenfalls auch Konsequenzen hat“, so Merz. „Dafür trägt Manfred Weber jetzt die Verantwortung.“
Abgeordnete der EVP hatte Anfang März im zuständigen Ausschuss im EU-Parlament gemeinsam mit Abgeordneten der rechteren Fraktionen für einen Gesetzesvorschlag gestimmt, wonach abgelehnte Asylbewerber in Abschiebezentren außerhalb der Europäischen Union geschickt werden sollen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 16.03.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Friedrich Merz sieht Manfred Weber für mögliche Absprachen zwischen EVP und rechten Fraktionen verantwortlich.
- Merz betont, dass die CDU nicht mit Rechtsradikalen im EU-Parlament zusammenarbeiten will.
- EVP-Abgeordnete haben für einen Gesetzesvorschlag gestimmt, der abgelehnte Asylbewerber in Abschiebezentren außerhalb der EU schicken soll.
Warum ist das wichtig?
- Verantwortungstransparenz in der EVP-Fraktion
- Ablehnung von Kooperationen mit extremen Rechtsaußenfraktionen
- Notwendigkeit einer klaren politischen Positionierung im EU-Parlament
Wer ist betroffen?
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- EVP-Fraktionschef Manfred Weber (CSU)
- Abgeordnete der EVP und rechtere Fraktionen im EU-Parlament
Zahlen/Fakten?
- Friedrich Merz nennt Manfred Weber verantwortlich für Absprachen zwischen EVP und rechteren Fraktionen.
- Merz betont, dass im EU-Parlament Entscheidungen ohne die AfD getroffen werden können.
- EVP-Abgeordnete stimmten für Gesetzesvorschlag zu Abschiebezentren außerhalb der EU.
Wie geht’s weiter?
- Verantwortlichkeit von Manfred Weber im Fokus
- Abstellungen und mögliche Konsequenzen werden erwartet
- Klare Abgrenzung von den Rechtsradikalen betont
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