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Internationale Politik: Maßnahmen zum Iran-Konflikt
Berlin () – Trotz der Drohungen von US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beim Antrittsbesuch des niederländischen Ministerpräsidenten, Rob Jetten, in Berlin eine Beteiligung Deutschlands am Iran-Krieg ausgeschlossen. Die Frage, wie sich Deutschland militärisch einbringen werde, stelle sich nicht, sagte Merz am Montag. „Wir werden es nicht tun.“
Die Nato sei ein Verteidigungsbündnis und kein Interventionsbündnis. „Dieser Krieg ist nicht Angelegenheit der Nato“, erklärte der Kanzler.
Das iranische Regime müsse durch eine demokratisch legitimierte Regierung ersetzt werden. „Aber das herbeizubomben, wird nach allen Erfahrungen, die wir auch in früheren Jahren und Jahrzehnten gemacht haben, aller Voraussicht nach nicht gelingen“, so der Kanzler.
Die Vereinigten Staaten und Israel hätten Deutschland vor diesem Krieg nicht konsultiert, erklärte Merz. Es werde keine militärische Lösung mit dem Iran geben, sondern nur eine politische. „Solange der Krieg andauert, werden wir uns daran nicht beteiligen, in der Straße von Hormus mit militärischen Mitteln eine freie Schifffahrt zu gewährleisten.“
Merz verwies darauf, dass die Kriege im Iran und in der Ukraine miteinander verbunden seien. „Russland wird jede Chance nutzen, die Nato zu testen und die Ukraine zu schwächen“, gab der Kanzler zu bedenken. Es sei falsch gewesen, „dass Washington restriktive Maßnahmen gegen den Verkauf von russischem Öl gelockert hat“, kritisierte er. Europa werde dagegen den Sanktionsdruck auf Russland weiter erhöhen.
Der niederländische Ministerpräsident äußerte sich vorsichtig. „Der Krieg, von dem wir sprechen, ist ein Krieg, der von den USA und Israel gegen den Iran begonnen wurde“, sagte Jetten. Man müsse zunächst einmal die Spannungen in der Region reduzieren. Man werde immer offen auf Vorschläge reagieren, aber bisher habe es kein konkretes Ersuchen gegeben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Rob Jetten und Friedrich Merz am 16.03.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine deutsche Beteiligung am Iran-Krieg ausgeschlossen.
- Merz betont, dass die Nato ein Verteidigungsbündnis ist und keine militärische Lösung mit dem Iran angestrebt wird.
- Der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten spricht sich für eine Reduzierung der Spannungen in der Region aus.
Warum ist das wichtig?
- Ablehnung einer deutschen Militärbeteiligung am Iran-Krieg zeigt klare Positionierung Deutschlands.
- Betonung der Notwendigkeit politischer Lösungen statt militärischer Interventionen.
- Verknüpfung der Konflikte im Iran und in der Ukraine unterstreicht geopolitische Zusammenhänge.
Wer ist betroffen?
- Deutschland
- Iran
- USA und Israel
Zahlen/Fakten?
- Deutschland wird sich nicht militärisch am Iran-Krieg beteiligen.
- NATO ist ein Verteidigungsbündnis, nicht für Interventionen zuständig.
- Oberste Priorität liegt auf einer politischen Lösung, nicht auf militärischen Maßnahmen.
Wie geht’s weiter?
- Keine militärische Beteiligung Deutschlands am Iran-Krieg
- Betonung auf politische Lösungen und Verringerung von Spannungen in der Region
- Fortsetzung des Sanktionsdrucks auf Russland
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