Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Proteste im Deutschen Bundestag in Berlin
Berlin () – Im Bundestag ist erneut eine Sitzung durch einen Pro-Palästinenser-Protest gestört worden. Während einer Rede von Außenminister Johann Wadephul (CDU) am frühen Mittwochnachmittag rief ein Besucher auf der Tribüne „Es gibt keinen Waffenstillstand“ und hielt eine Palästinenserfahne hoch.
Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne), der die Sitzung zu diesem Zeitpunkt leitete, lies den Mann umgehend von der Tribüne führen und sagte über das Saalmikrophon, dass keinerlei politische Äußerung von der Besuchertribüne aus erlaubt sei. „Das hat nichts mit dem Inhalt zu tun“, so Nouripour und: „Die Debatte findet hier unten statt“.
Es ist nicht das erste Mal, dass Bundestagssitzungen auf diese Weise gestört werden. Im September hatten vier Linken-Abgeordnete in der laufenden Sitzung von ihren Plätzen aus eine Palästina-Flagge hochgehalten und waren deshalb für den Rest des Tages von der Sitzung ausgeschlossen worden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Besucher stört Bundestagssitzung mit Pro-Palästina-Protest am 26.11.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Pro-Palästinenser-Protest stört Bundestagssitzung während Rede von Außenminister Johann Wadephul
- Besucher ruft "Es gibt keinen Waffenstillstand" und hält Palästinenserfahne hoch
- Bundestagsvizepräsident Nouripour lässt den Mann von der Tribüne führen und betont, dass politische Äußerungen nicht erlaubt sind
Warum ist das wichtig?
- Störungen im Bundestag beeinträchtigen die parlamentarische Arbeit.
- Politische Äußerungen von Besuchern sind unerwünscht und können zu Ausschlüssen führen.
Wer ist betroffen?
- Besucher des Bundestags
- Bundestagsabgeordnete der Linken
- Außenminister Johann Wadephul (CDU)
Zahlen/Fakten?
- Pro-Palästinenser-Protest im Bundestag am 26.11.2025
- Außenminister Johann Wadephul hielt eine Rede, während der Protest stattfand
- Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour ließ den protestierenden Besucher umgehend entfernen
Wie geht’s weiter?
- Weitere Maßnahmen zur Sicherstellung der Ruhe während Sitzungen könnten eingeführt werden.
- Diskussion über den Umgang mit politischen Äußerungen während Sitzungen könnte intensiver werden.
- Mögliche Konsequenzen für Besucher, die politische Proteste während Sitzungen durchführen.
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