Zwei Fälle häuslicher Gewalt im Landkreis Unstrut-Hainich

25. Januar 2026
1 min Lesezeit

Zwei Fälle häuslicher Gewalt im Landkreis Unstrut-Hainich

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Herausforderungen in Unstrut-Hainich

Landkreis Unstrut-Hainich () – In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag musste die Polizei im Landkreis Unstrut-Hainich zu zwei Einsätzen wegen häuslicher Gewalt ausrücken. Das teilte die Landespolizeiinspektion mit.

In beiden Fällen sollen die Partner der Frauen – 40 und 46 Jahre alt – diese körperlich angegriffen haben. Die Männer sind 30 und 48 Jahre alt.

Die Frauen erlitten leichte Verletzungen.

In einem der Fälle verhängten die Beamten ein Wohnungsrückkehrverbot gegen den mutmaßlichen Täter. Weil er dagegen verstieß, wurde er in polizeilichen Gewahrsam genommen.

Die Ermittlungen wegen gefährlicher und einfacher Körperverletzung sowie Bedrohung wurden aufgenommen.

Die Polizei verweist auf aktuelle Zahlen, wonach die Opferzahlen bei häuslicher Gewalt in der Region weiter steigen. In der Landespolizeiinspektion Nordhausen stieg die Zahl weiblicher Opfer von Partnerschaftsgewalt von 536 im Vorjahr auf 633. Bei männlichen Opfern gab es einen Anstieg von 165 auf 187. Landesweit sei die Zahl der Opfer häuslicher Gewalt von 2023 zu 2024 um 12,5 Prozent gestiegen.

Betroffene können sich an die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt in Nordhausen oder Hilfsprojekte wie ‚Projekt A4‘ und ‚Projekt Orange‘ wenden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundespolizei

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Polizei musste in Landkreisen Unstrut-Hainich wegen häuslicher Gewalt ausrücken.
  • Zwei Männer, 30 und 48 Jahre alt, sollen ihre Partnerinnen angegriffen haben.
  • Ein Täter wurde in Gewahrsam genommen nach Verstoß gegen ein Wohnungsrückkehrverbot.

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der Opferzahlen bei häuslicher Gewalt erfordert dringende Aufmerksamkeit
  • Wichtigkeit der Unterstützungssysteme für Betroffene verdeutlicht
  • Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen und rechtlichen Konsequenzen bei Gewalttaten

Wer ist betroffen?

  • Frauen (40 und 46 Jahre alt)
  • Männer (30 und 48 Jahre alt)

Zahlen/Fakten?

  • 40 und 46 Jahre alte Frauen waren betroffen
  • 30 und 48 Jahre alte Männer wurden als Täter identifiziert
  • Anstieg weiblicher Opfer von 536 auf 633 in der Region
  • Anstieg männlicher Opfer von 165 auf 187
  • Landesweite Zunahme der Opfer häuslicher Gewalt um 12,5 Prozent von 2023 zu 2024

Wie geht’s weiter?

  • Ermittlungen wegen gefährlicher und einfacher Körperverletzung sowie Bedrohung laufen weiter.
  • Betroffene können Hilfsangebote wie die Interventionsstelle in Nordhausen oder Projekt A4 und Projekt Orange in Anspruch nehmen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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