Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Landwirtschaftliche Entwicklung in Thüringen
Erfurt () – Die Anbaufläche für Blumen und Zierpflanzen in Thüringen hat sich innerhalb von vier Jahren deutlich verringert. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte, bewirtschafteten in diesem Jahr nur noch 60 Betriebe eine Grundfläche von insgesamt 114,0 Hektar für Zierpflanzen.
Im Vergleich zur letzten Erhebung aus dem Jahr 2021 ist die Zahl der Betriebe um 8 auf 60 gesunken, was einem Rückgang von 11,8 Prozent entspricht.
Die Zierpflanzenfläche reduzierte sich sogar um 71,1 Hektar oder 38,4 Prozent. Von der gesamten Fläche entfielen 98,1 Hektar auf Freilandfläche und 15,9 Hektar auf Gewächshäuser und andere Schutzabdeckungen.
Die Thüringer Betriebe produzierten unter anderem etwa 73.000 Alpenveilchen und 52.000 Weihnachtssterne.
Statistisch könnte damit rein rechnerisch jeder 15. Haushalt mit einem Alpenveilchen und jeder 20. Haushalt mit einem Weihnachtsstern aus regionalem Anbau versorgt werden. Der größte Teil der Fläche wurde für Schnittpflanzen und Zierkürbisse genutzt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Blumen in einem Blumenladen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Anbaufläche für Blumen und Zierpflanzen in Thüringen hat sich stark verringert.
- Zahl der Betriebe sank um 8 auf 60, Fläche reduzierte sich um 38,4 %.
- Thüringer Betriebe produzierten unter anderem 73.000 Alpenveilchen und 52.000 Weihnachtssterne.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Anbaufläche, was auf eine mögliche Krise in der Branche hindeutet.
- Weniger Betriebe, die Zierpflanzen anbauen, könnte die regionale Verfügbarkeit und Vielfalt reduzieren.
- Bedeutung der regionalen Produktion für die Haushalte in Thüringen, was für die lokale Wirtschaft wichtig ist.
Wer ist betroffen?
- Thüringer Betriebe
- Haushalte in Thüringen
- Zierpflanzenproduzenten
Zahlen/Fakten?
- 60 Betriebe bewirtschaften 114,0 Hektar für Zierpflanzen
- Rückgang der Betriebe um 8 auf 60 (11,8 %), Zierpflanzenfläche um 71,1 Hektar (38,4 %)
- Produktion: ca. 73.000 Alpenveilchen, ca. 52.000 Weihnachtssterne
Wie geht’s weiter?
- Weitere Rückgänge bei der Anbaufläche möglich
- Anpassungen in der Produktion und Vermarktung erforderlich
- Zukünftige Strategien zur Unterstützung der Betriebe notwendig
- Iran will Straße von Hormus wieder dicht machen - 18. April 2026
- Wetterbericht für Niedersachsen/Bremen (18.04.2026) - 18. April 2026
- Motorradfahrer bei Unfall auf L 3195 bei Steinau tödlich verletzt - 18. April 2026
