Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrssicherheit in Thüringen 2024
Erfurt () – Die Thüringer Polizei hat im vergangenen Jahr mehr Verkehrsunfälle, aber weniger Todesopfer registriert. Insgesamt wurden 51.939 Unfälle aufgenommen, das sind 1.365 mehr als 2024. Die Zahl der Verkehrstoten sank jedoch leicht von 96 auf 93, wie das Innenministerium in Erfurt mitteilte.
Damit liegt das Unfallniveau weiter deutlich unter dem Stand des Vorpandemiejahres 2019 mit 55.790 Fällen.
Auffällig ist die steigende Beteiligung junger Fahrer und älterer Verkehrsteilnehmer. Bei den 18- bis 24-Jährigen stieg die Unfallzahl auf 8.263, bei den über 65-Jährigen auf 13.394. Besonders betroffen sind Menschen ab 75 Jahren, die an etwa der Hälfte aller Unfälle beteiligt waren.
Innenminister Georg Maier sagte: ‚Die Zahlen zeigen ein differenziertes Bild: Weniger Menschen verlieren ihr Leben auf Thüringens Straßen – das ist eine wichtige und ermutigende Entwicklung. Gleichzeitig dürfen wir den Anstieg der Gesamtunfälle nicht ausblenden.‘
Die Statistik zeigt Verschiebungen bei den Unfallarten: Während Unfälle mit motorisierten Zweirädern auf 1.901 und mit E-Scootern auf 141 stiegen, gingen Unfälle mit Radfahrern auf 1.855 und Fußgängerunfälle auf 673 zurück.
Allerdings starben 14 Fußgänger, fünf mehr als im Vorjahr. Die Polizei kündigte verstärkte Kontrollen an, darunter die Teilnahme am bundesweiten Kontrolltag ’sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick‘ am 28. April.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeibeamte (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Mehr Verkehrsunfälle in Thüringen: 51.939 im Jahr 2024, 1.365 mehr als 2023
- Anzahl der Verkehrstoten sank von 96 auf 93
- Anstieg der Unfälle besonders bei jungen Fahrern (18-24 Jahre) und älteren Verkehrsteilnehmern (über 65 Jahre)
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Verkehrsunfälle zeigt erforderliche Sicherheitsmaßnahmen
- Rückgang der Verkehrstoten ermutigt zur weiteren Verkehrssicherheit
- Altersgruppen mit erhöhtem Unfallrisiko erfordern gezielte Prävention
Wer ist betroffen?
- junge Fahrer (18-24 Jahre)
- ältere Verkehrsteilnehmer (über 65 Jahre)
- Menschen ab 75 Jahren
Zahlen/Fakten?
- 51.939 Verkehrsunfälle im Jahr 2024
- 93 Verkehrstote, 3 weniger als im Vorjahr
- 8.263 Unfälle bei 18- bis 24-Jährigen, 13.394 bei über 65-Jährigen
Wie geht’s weiter?
- Verstärkte Kontrollen der Polizei angekündigt
- Teilnahme am bundesweiten Kontrolltag "sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick" am 28. April
- Fokus auf Sicherheit von jungen Fahrern und älteren Verkehrsteilnehmern
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