Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Energiepolitik in Thüringen im Fokus
Erfurt () – Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Andreas Bühl, hat eine grundlegende Neubewertung der deutschen Energiepolitik gefordert. Dies teilte die Fraktion am Freitag mit.
Bühl nahm dabei Bezug auf jüngste Äußerungen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), die die Abkehr von der Atomenergie als strategischen Fehler bezeichnet hatte.
Bühl sagte, Deutschland habe funktionierende Kraftwerke abgeschaltet und entscheidendes Know-how verloren, während andere Industrienationen neue Reaktorgenerationen entwickelten. Forschung und Entwicklung müssten an Hochschulen und in der Industrie neu und verstärkt gefördert werden.
Angesichts des wachsenden Strombedarfs durch industrielle Transformation, Digitalisierung und Elektromobilität warnte er vor energiepolitischen Blindstellen.
Die CDU-Fraktion fordert, moderne Reaktorkonzepte wie „Small Modular Reactors“ (SMR) wieder in die energiepolitische Debatte einzubeziehen. Diese böten hohe Sicherheitsstandards, geringere Bauzeiten und flexible Leistungsanpassung, behauptete die Fraktion.
Bühl sprach sich für einen Energiemix aus Erneuerbaren und Kernkraft aus, der sich gegenseitig ergänze und sich an Versorgungssicherheit, Klimaschutz und wirtschaftlicher Vernunft orientieren müsse.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | CDU-Logo (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Andreas Bühl fordert Neubewertung der deutschen Energiepolitik.
- Bezug auf Ursula von der Leyens Kritik an der Abkehr von Atomenergie.
- CDU-Fraktion möchte moderne Reaktorkonzepte in die Debatte einbeziehen.
Warum ist das wichtig?
- Grundlegende Neubewertung der Energiepolitik erforderlich
- Notwendigkeit, Forschung und Entwicklung in der Kernkraft zu fördern
- Warnung vor potenziellen energypolitischen Risiken in der Zukunft
Wer ist betroffen?
- CDU-Fraktion im Thüringer Landtag
- Ursula von der Leyen (EU-Kommissionspräsidentin)
- Hochschulen und Industrie
Zahlen/Fakten?
- Fokus auf Neubewertung der deutschen Energiepolitik
- Forderung nach Einbeziehung von "Small Modular Reactors" (SMR) in die Debatte
- Hinweis auf steigenden Strombedarf durch industrielle Transformation und Elektromobilität
Wie geht’s weiter?
- Grundlegende Neubewertung der deutschen Energiepolitik anstoßen
- Förderung von Forschung und Entwicklung in der Kernkraft
- Moderne Reaktorkonzepte in die energiepolitische Debatte einbeziehen
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