Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Baupreise in Thüringen steigen
Erfurt () – Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Thüringen lagen im Jahresdurchschnitt 2025 um 3,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das teilte das Thüringer Landesamt für Statistik am Mittwoch in Erfurt mit.
Der Preisauftrieb der Jahre 2021 bis 2023 habe sich demnach beruhigt.
Im November 2025 verteuerten sich die Bauleistungen am Bauwerk im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,3 Prozent. Gegenüber dem Vormonat August stiegen die Preise um 0,3 Prozent auf einen Indexstand von 146,1. Als Gründe für aktuelle Preissteigerungen nannten die Betriebe nicht mehr Lieferengpässe, sondern vor allem höhere Lohnkosten, Materialpreissteigerungen und die aktuelle Marktlage.
Besonders stark verteuerten sich im Bereich der Ausbauarbeiten die Preise für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden mit plus 9,1 Prozent.
Auch der Neubau von Bürogebäuden wurde im Jahresdurchschnitt um 3,3 Prozent teurer, gewerbliche Betriebsgebäude um 3,0 Prozent. Für die Instandhaltung von Wohngebäuden mussten im Schnitt 3,5 Prozent mehr bezahlt werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mobile Toilettenkabine vor Neubau (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Thüringen stiegen 2025 um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- Bauleistungen verteuerten sich im November 2025 um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
- Hauptgründe für Preissteigerungen sind höhere Lohnkosten, Materialpreissteigerungen und die Marktlage.
Warum ist das wichtig?
- Steigende Baupreise beeinflussen Wohnraumverfügbarkeit und -beschaffung.
- Höhere Lohnkosten und Materialpreise wirken sich auf die gesamte Bauwirtschaft aus.
Wer ist betroffen?
- Bauunternehmen
- Eigentümer von Wohn- und Gewerbeimmobilien
- Mieter von Wohngebäuden
Zahlen/Fakten?
- Preise für Neubau von Wohngebäuden in Thüringen 2025: +3,2% gegenüber Vorjahr
- Bauleistungen im November 2025: +3,3% im Vergleich zum Vorjahresmonat, +0,3% gegenüber August
- Kosten für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen: +9,1%
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der weiteren Preisentwicklung im Bauwesen
- Analyse der Ursachen für Preissteigerungen
- Strategien zur Kostenreduktion in der Baubranche prüfen
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