Arbeitslosigkeit in Thüringen steigt im Winter an

7. Januar 2026
1 min Lesezeit

Arbeitslosigkeit in Thüringen steigt im Winter an

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen 2023

Halle (Saale) () – Die Arbeitslosigkeit in ist im Dezember gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte, waren 69.344 Menschen ohne Arbeit, 1.360 mehr als im Vormonat.

Die Arbeitslosenquote lag bei 6,3 Prozent. Besonders betroffen seien junge Menschen unter 25 Jahren sowie Männer.

Die Entwicklung spiegle typische saisonale Effekte und eine gedämpfte Wirtschaftslage wider.

Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion -Anhalt-Thüringen, erklärte, mit Beginn des Winters komme es in Außenberufen häufiger zu Freisetzungen. Auch nach Bereinigung der saisonalen Effekte zeige sich ein leichter Anstieg.

Gleichzeitig fänden weniger Arbeitslose eine neue Stelle, da Unternehmen vor dem Jahreswechsel oft zurückhaltender einstellten. Positiv sei, dass viele Betriebe ihre eingearbeiteten Beschäftigten halten wollten, um Fachkräfte langfristig zu sichern.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sank im Oktober auf 789.800. Im Jahresdurchschnitt 2025 lag die Arbeitslosigkeit mit 70.400 Menschen höher als im Vorjahr.

Die Arbeitsagenturen verzeichneten im Dezember 3.322 neu gemeldete Stellen. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in Maßnahmen oder mit Sonderstatus umfasst, lag bei 84.538 Menschen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Arbeitslosigkeit in Thüringen im Dezember auf 69.344 gestiegen, 1.360 mehr als im Vormonat
  • Arbeitslosenquote beträgt 6,3 Prozent, besonders betroffen sind junge Menschen und Männer
  • Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sank auf 789.800 im Oktober

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der Arbeitslosigkeit zeigt saisonale Effekte und Wirtschaftslage
  • Junge Menschen und Männer sind besonders betroffen
  • Wichtig für Unternehmen, Fachkräfte langfristig zu sichern

Wer ist betroffen?

  • Junge Menschen unter 25 Jahren
  • Männer
  • Arbeitslose Personen

Zahlen/Fakten?

  • 69.344 Menschen arbeitslos im Dezember, 1.360 mehr als im Vormonat
  • Arbeitslosenquote bei 6,3 Prozent
  • 789.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Oktober

Wie geht’s weiter?

  • Saisonale Effekte erwarten weitere Anstiege der Arbeitslosigkeit
  • Unternehmen stellen vor Jahreswechsel zurückhaltender ein
  • Anstieg der Unterbeschäftigung könnte sich fortsetzen
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