Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wohnungspolitik in Schleswig-Holstein im Fokus
Kiel () – Die SPD Schleswig-Holstein hat die jüngsten Beschlüsse des Bundesparteivorstands zur Wohnungspolitik begrüßt. Der Landesvorsitzende Ulf Kämpfer teilte mit, dass sich viele der nun auf Bundesebene forcierten Maßnahmen mit den Kernforderungen der Nord-SPD decken.
Diese hatte der Landesparteitag bereits im vergangenen Jahr in Husum verabschiedet.
Kämpfer forderte, dass Bauen in Schleswig-Holstein schneller, einfacher und günstiger werden müsse, um die aktuelle Baukrise zu überwinden. Konkret verlangt die SPD eine Aufstockung der Förderkredite für den geförderten Wohnungsbau auf eine Milliarde Euro pro Jahr, die Gründung einer Landesbaugesellschaft und die Wiedereinführung der Mietpreisbremse.
Auch für Normalverdiener solle der Traum vom Eigenheim wieder möglich werden, etwa durch eine reduzierte Grunderwerbssteuer für selbstgenutzte Immobilien.
Der SPD-Politiker kritisierte die Landesregierung scharf: Schleswig-Holstein habe beim Thema schnelles Bauen und bezahlbares Wohnen wichtige Zeit verplempert. Die Neubauziele seien gerissen worden, die Zahl der Sozialwohnungen sinke.
Die Mietbelastungsquote – der Anteil des Einkommens, der für die Miete aufgewendet werden müsse – sei in keinem anderen Flächenland so hoch wie in Schleswig-Holstein. Kämpfer sprach sich zudem für eine Länderöffnungsklausel im Mietrecht aus, um etwa in den Ballungsgebieten und am Hamburger Rand striktere Kappungsgrenzen einführen zu können.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bauarbeiter auf einer Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD Schleswig-Holstein begrüßt Bundesausschüsse zur Wohnungspolitik.
- Geforderte Maßnahmen umfassen Förderkredite, Gründung einer Baugesellschaft und Wiedereinführung der Mietpreisbremse.
- Kritik an der Landesregierung wegen versäumter Neubauziele und hoher Mietbelastungsquote.
Warum ist das wichtig?
- Wichtig für die Wohnungsversorgung in Schleswig-Holstein
- Unterstützung für geförderten Wohnungsbau und Eigenheimerwerb
- Dringlichkeit bei der Überwindung der Baukrise und Mietbelastung reduzieren
Wer ist betroffen?
- Normalverdiener
- Bewohner von Schleswig-Holstein
- Mieter in Ballungsgebieten
Zahlen/Fakten?
- Aufstockung der Förderkredite für geförderten Wohnungsbau auf eine Milliarde Euro pro Jahr
- Mietbelastungsquote in Schleswig-Holstein ist die höchste in Deutschland
- Zahl der Sozialwohnungen sinkt kontinuierlich
Wie geht’s weiter?
- Bauen in Schleswig-Holstein schneller, einfacher und günstiger gestalten
- Aufstockung der Förderkredite für geförderten Wohnungsbau auf eine Milliarde Euro pro Jahr
- Gründung einer Landesbaugesellschaft und Wiedereinführung der Mietpreisbremse
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