Land fördert Beratungsstelle gegen Genitalverstümmelung

16. Februar 2026
1 min Lesezeit

Land fördert Beratungsstelle gegen Genitalverstümmelung

Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Unterstützung in Schleswig-Holstein

() – Das Land stellt 100.000 Euro bereit, um die Arbeit der Fachstelle TABU in Kiel zu sichern. Ein entsprechender Förderbescheid wurde am Montag übergeben.

Die Einrichtung der Diakonie Altholstein bietet seit 2018 Schutz und Unterstützung für von weiblicher Genitalverstümmelung betroffene oder gefährdete Frauen und Mädchen.

Die bisherige Finanzierung über EU-Mittel läuft aus, weshalb das Land nun einspringt. Nach Angaben der frauenpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Katja Rathje-Hoffmann, sind in Schleswig-Holstein rund 3.500 Frauen und Mädchen von der Praxis betroffen oder bedroht.

Die Dunkelziffer wird als vermutlich deutlich höher eingeschätzt, und der Beratungsbedarf bleibe hoch.

Die Sprecherin sagte, die Arbeit der Fachstelle sei von unschätzbarem Wert. Mit der Förderung solle sichergestellt werden, dass betroffene und gefährdete Frauen in Schleswig-Holstein nicht alleingelassen, sondern beraten und unterstützt werden.

Weibliche Genitalverstümmelung müsse weltweit weiter bekämpft werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Schleswig-Holstein stellt 100.000 Euro für die Fachstelle TABU in Kiel bereit.
  • Förderung erfolgt aufgrund auslaufender EU-Mittel.
  • Rund 3.500 Frauen und Mädchen in Schleswig-Holstein betroffen oder bedroht.

Warum ist das wichtig?

  • Unterstützung von betroffenen Frauen und Mädchen in Schleswig-Holstein
  • Sicherstellung der Finanzierung und Fortführung der wichtigen Arbeit der Fachstelle TABU
  • Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung als globales Anliegen

Wer ist betroffen?

  • Frauen und Mädchen in Schleswig-Holstein
  • Rund 3.500 betroffene oder bedrohte Personen
  • Dunkelziffer vermutlich deutlich höher

Zahlen/Fakten?

  • 100.000 Euro Fördersumme für Fachstelle TABU in Kiel
  • Rund 3.500 Frauen und Mädchen in Schleswig-Holstein betroffen oder bedroht
  • Dunkelziffer vermutlich deutlich höher

Wie geht’s weiter?

  • Sicherstellung der Finanzierung der Fachstelle TABU in Kiel
  • Fortsetzung der Unterstützung für betroffene Frauen und Mädchen
  • Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung weltweit
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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