Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Schleswig-Holstein unter Druck
Kiel () – Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hauke Hansen, hat die Kritik der niedergelassenen Ärzte am geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz des Bundes unterstützt. Anlässlich des morgigen Protesttages erklärte Hansen, die Aktion führe die komplexen Herausforderungen im Gesundheitssystem vor Augen.
Er warnte vor erheblichen Folgen für die ambulante Versorgung in Schleswig-Holstein.
Hansen zufolge erwartet die Kassenärztliche Vereinigung eine Kürzung des Gesamtbudgets im ambulanten Bereich. Für Schleswig-Holstein könne sich eine Größenordnung von 80 bis 90 Millionen Euro ergeben.
Die Reduzierung des Bundeszuschusses um rund zwei Milliarden Euro habe gravierende negative Auswirkungen. Die notwendige Stabilisierung der Beiträge dürfe nicht auf dem Rücken der Leistungserbringer und Versicherten erfolgen.
Der Abgeordnete betonte, dass für das ländlich geprägte Bundesland die ambulante medizinische Versorgung in der Fläche gewährleistet sein müsse.
Die Landesregierung und die Fraktion stünden im permanenten Austausch mit den Akteuren, insbesondere mit der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein. Man werde aus Schleswig-Holstein heraus dazu beitragen, dass die Sorgen der Ärzteschaft und die regionalen Bedarfe im Gesetzgebungsprozess gehört würden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hauke Hansen unterstützt die Kritik der niedergelassenen Ärzte am GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz.
- Die Kassenärztliche Vereinigung erwartet eine Kürzung des Gesamtbudgets um 80 bis 90 Millionen Euro in Schleswig-Holstein.
- Der Abgeordnete betont die Notwendigkeit der ambulanten medizinischen Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum.
Warum ist das wichtig?
- Zukünftige Kürzungen im ambulanten Budget könnten die Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein gefährden.
- Die Reduzierung des Bundeszuschusses kann die medizinische Versorgung der Bevölkerung negativ beeinflussen.
- Notwendige Beitragstabilisierung sollte nicht zu Lasten der Leistungserbringer und Patienten erfolgen.
Wer ist betroffen?
- niedergelassene Ärzte
- Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein
- Versicherte
Zahlen/Fakten?
- Kürzung des Gesamtbudgets im ambulanten Bereich von 80 bis 90 Millionen Euro für Schleswig-Holstein erwartet
- Reduzierung des Bundeszuschusses um rund zwei Milliarden Euro
- Warnung vor erheblichen Folgen für die ambulante Versorgung in Schleswig-Holstein
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung des Austauschs mit der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein
- Berücksichtigung der Sorgen der Ärzteschaft im Gesetzgebungsprozess
- Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen
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