Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrssicherheit in Görlitz im Fokus
Görlitz () – Die Zahl der Verkehrsunfälle im Bereich der Polizeidirektion Görlitz ist im vergangenen Jahr gestiegen. Wie die Polizei mitteilte, wurden 2025 insgesamt 13.790 Unfälle registriert, das sind 380 oder 2,8 Prozent mehr als 2024. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden sank hingegen leicht um ein Prozent auf 1.932. Dennoch kamen zehn Menschen mehr als im Vorjahr ums Leben, insgesamt starben 39 Personen bei Verkehrsunfällen in den Landkreisen Görlitz und Bautzen.
Die Hauptursachen für Unfälle mit Verletzten waren Vorfahrtsverstöße (16,4 Prozent), nicht angepasste Geschwindigkeit (15,5 Prozent) und zu geringer Sicherheitsabstand (11,9 Prozent).
Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss stieg um 14,9 Prozent auf 323, die unter Drogeneinfluss sogar um 39,5 Prozent auf 53. Polizeipräsident Manfred Weißbach betonte, die verkehrspolizeiliche Arbeit bleibe klar im Fokus, um Unfälle insbesondere durch Geschwindigkeit, Abstandsverstöße oder Alkohol zu reduzieren.
Besonders betroffen waren Senioren ab 65 Jahren, die an 4.111 Unfällen beteiligt waren. Die Beteiligung von Radfahrern am Unfallgeschehen stieg um vier Prozent auf 755 Fälle.
Ein Pilotprojekt zur Begleitung von Großraumtransporten am sanierten Tunnel ‚Königshainer Berge‘ habe zudem Polizeikräfte entlastet. Die Polizei kündigte an, die Verkehrsüberwachung weiter zu intensivieren und Präventionsmaßnahmen für Radfahrer und Senioren fortzuführen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeistreife im Einsatz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Verkehrsunfälle in Görlitz stiegen 2025 um 2,8 Prozent auf 13.790
- Zahl der tödlichen Unfälle stieg auf 39, trotz leichtem Rückgang der Verletzten
- Zunahme von Unfällen unter Alkoholeinfluss um 14,9 Prozent und unter Drogeneinfluss um 39,5 Prozent
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Verkehrsunfälle weist auf zunehmende Gefahren im Straßenverkehr hin
- Schwerpunkt auf Präventionsmaßnahmen für gefährdete Gruppen wie Senioren und Radfahrer
- Erhöhte Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss erfordert intensivere Verkehrskontrollen
Wer ist betroffen?
- Senioren ab 65 Jahren
- Radfahrer
Zahlen/Fakten?
- 13.790 Unfälle in 2025, 2,8 % mehr als 2024
- 1.932 Unfälle mit Personenschaden, -1 %
- 39 Todesfälle, 10 mehr als im Vorjahr
Wie geht’s weiter?
- Intensivierung der Verkehrsüberwachung
- Fortführung von Präventionsmaßnahmen für Radfahrer und Senioren
- Fokussierung auf Verringerung von Unfällen durch Geschwindigkeit, Abstandsverstöße und Alkohol

