Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrsunfall auf Autobahn 72 bei Hirschfeld
Hirschfeld () – Auf der Autobahn 72 in Fahrtrichtung Leipzig hat sich am späten Donnerstagabend ein schwerer Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen ereignet. Wie die Polizeidirektion Zwickau mitteilte, war ein 42-jähriger Lkw-Fahrer gegen 21:15 Uhr auf Höhe Hirschfeld mit seinem mit einem Militärfahrzeug beladenen Mercedes-Lkw aufgrund einer Reifenpanne liegen geblieben.
Der Reifen qualmte, sodass die Feuerwehr zunächst von einem Lkw-Brand ausging und die Autobahn vollsperrte.
Am Stauende hielt ein 64-jähriger Fahrer mit seinem Scania auf dem rechten Fahrstreifen. Ein 34-jähriger weißrussischer Staatsangehöriger fuhr mit seinem Mercedes-Sattelzug zu schnell auf das Stauende auf und prallte auf den VW eines 49-Jährigen, der einen Anhänger mit landwirtschaftlichem Gerät zog.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW auf den Anhänger eines Daimler-Chrysler geschoben, der mit einem BMW beladen war. Beide Anhänger rissen ab, der BMW fiel auf die Fahrbahn.
Der Daimler-Chrysler stieß zudem gegen den stehenden Scania.
Der VW-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant behandelt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 47.000 Euro.
Das Technische Hilfswerk unterstützte die Polizei bei der Auflösung des Staus und leitete den Verkehr entgegengesetzt zur Anschlussstelle Reichenbach ab. Die Autobahn konnte nach Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn erst gegen 04:30 Uhr wieder freigegeben werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundespolizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Schwerer Auffahrunfall auf der Autobahn 72 in Fahrtrichtung Leipzig am späten Donnerstagabend
- Lkw-Fahrer blieb aufgrund einer Reifenpanne liegen, während ein weiterer Lkw-Fahrer in das Stauende fuhr
- Zwei Fahrzeuge wurden beschädigt und ein leichter Verletzter wurde ambulant behandelt, Gesamtschaden rund 47.000 Euro
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit im Straßenverkehr durch Unfallverhütung erhöhen
- Auswirkungen von Pannen und Staus auf den Verkehrsfluss minimieren
- Schadensbegrenzung und schnelle Einsatzmaßnahmen zur Unfallbewältigung optimieren
Wer ist betroffen?
- 42-jähriger Lkw-Fahrer
- 64-jähriger Fahrer mit Scania
- 34-jähriger weißrussischer Staatsangehöriger
Zahlen/Fakten?
- 4 beteiligte Fahrzeuge
- 47.000 Euro Gesamtsachschaden
- Ambulante Behandlung für den 49-jährigen VW-Fahrer
Wie geht’s weiter?
- Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge abwarten
- Autobahnfreigabe nach Reinigung der Fahrbahn
- Weitere Ermittlungen zur Unfallursache durchführen
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