Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wetterphänomene in Sachsen im Juni 2023
Offenbach () – Sachsen hat einen außergewöhnlich warmen Juni erlebt. Die Monatsmitteltemperatur lag bei 19,3 Grad und damit 3,7 Grad über dem langjährigen Mittel, teilte der Deutsche Wetterdienst am Montag mit.
Zur Monatsmitte hatte der Temperaturüberschuss noch deutlich niedriger gelegen, bevor die zweite Monatshälfte sehr warm ausfiel.
Ein besonderer Wert wurde in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni in Kubschütz im Landkreis Bautzen gemessen. Dort lag das nächtliche Minimum bei 29,4 Grad.
Vorbehaltlich der endgültigen Prüfung wäre das ein neuer deutschlandweiter Rekord für das höchste nächtliche Minimum.
Der Niederschlag blieb auch in Sachsen unterdurchschnittlich. Rund 64 Liter pro Quadratmeter entsprachen etwa 16 Prozent weniger als im langjährigen Mittel.
Die Sonne schien insbesondere in der zweiten Monatshälfte häufig und kam insgesamt auf rund 241 Stunden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Leute in einem Park (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Sachsen hatte einen außergewöhnlich warmen Juni mit einer Monatsmitteltemperatur von 19,3 Grad.
- In Kubschütz wurde ein nächtliches Minimum von 29,4 Grad gemessen, möglicherweise ein neuer deutschlandweiter Rekord.
- Der Niederschlag lag mit rund 64 Litern pro Quadratmeter etwa 16 Prozent unter dem langjährigen Mittel.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Temperaturen erhöht das Risiko von Hitzewellen und Gesundheitsproblemen.
- Niederschlagsmangel kann zu Dürre und Ernteausfällen führen.
- Rekordwerte können Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima haben.
Wer ist betroffen?
- Bevölkerung in Sachsen
- Wetterdienst
- Landwirtschaft und Umwelt
Zahlen/Fakten?
- Monatsmitteltemperatur in Sachsen: 19,3 Grad
- Temperaturüberschuss: 3,7 Grad über dem langjährigen Mittel
- Niederschlag: rund 64 Liter pro Quadratmeter (16 Prozent weniger als im langjährigen Mittel)
- Sonnenstunden: rund 241 Stunden
Wie geht’s weiter?
- Prüfung des nächtlichen Minimums in Kubschütz auf Rekordstatus
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