Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Razzia gegen Geldwäsche im Erzgebirgskreis
Schwarzenberg () – Bei einer großangelegten Razzia gegen ein mutmaßliches Geldwäsche-Netzwerk haben Polizei und Steuerfahndung am Dienstag mehrere Objekte im Erzgebirgskreis und im Landkreis Zwickau durchsucht. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz teilte mit, dass gegen einen 54-Jährigen aus dem Erzgebirgskreis und zwei seiner Familienmitglieder ermittelt wird.
Ihnen wird vorgeworfen, seit 2019 mindestens 3,4 Millionen Euro aus Straftaten wie Steuerhinterziehung und Betrug gewaschen zu haben.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der mutmaßliche Haupttäter und seine Mittäter Gelder von verschiedenen Tätergruppen aus dem Bundesgebiet erhalten und über mindestens 16 Strohfirmen Scheingeschäfte abgewickelt haben, um die Herkunft des Geldes zu verschleiern. Im Zuge der Maßnahmen am 2. Dezember wurde gegen den 54-Jährigen ein Haftbefehl vollstreckt; er befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Bei den Durchsuchungen in Schwarzenberg, Thalheim, Hohenstein-Ernstthal und weiteren Orten wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt.
An den Einsätzen waren mehr als 50 Beamte der Polizeidirektionen Chemnitz und Zwickau, des Landeskriminalamtes Sachsen sowie der Steuerfahndung Chemnitz beteiligt. Die Auswertung der sichergestellten Unterlagen und Datenträger wird nach Angaben der Ermittlungsbehörden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Polizei und Steuerfahndung haben mehrere Objekte im Erzgebirgskreis und Landkreis Zwickau durchsucht.
- Ein 54-Jähriger und zwei Familienmitglieder werden wegen Geldwäsche von mindestens 3,4 Millionen Euro seit 2019 ermittelt.
- Der 54-Jährige wurde verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht; zahlreiche Beweismittel wurden sichergestellt.
Warum ist das wichtig?
- Bekämpfung von Geldwäsche und organisierter Kriminalität.
- Schutz des Steueraufkommens und der wirtschaftlichen Integrität.
- Aufklärung über illegalen Geldfluss und deren Netzwerke.
Wer ist betroffen?
- 54-Jähriger aus dem Erzgebirgskreis
- Familienmitglieder des Haupttäters
- Mitarbeiter der Polizeidirektionen und Steuerfahndung
Zahlen/Fakten?
- 3,4 Millionen Euro seit 2019 gewaschen
- 16 Strohfirmen genutzt
- Mehr als 50 Beamte beteiligt
Wie geht’s weiter?
- Auswertung der sichergestellten Unterlagen und Datenträger
- Weiterführende Ermittlungen gegen den 54-Jährigen und seine Mittäter
- Mögliche weitere Festnahmen im Umfeld der Täter
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