Zahl der Entbindungskliniken in Sachsen-Anhalt seit 1991 halbiert

17. März 2026
1 min Lesezeit

Zahl der Entbindungskliniken in Sachsen-Anhalt seit 1991 halbiert

Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitssystem in Sachsen-Anhalt im Wandel

Halle (Saale) () – Die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen in hat sich seit der deutschen Vereinigung halbiert. Das teilte das Statistische Landesamt mit.

Gab es 1991 noch 36 Kliniken, in denen Kinder entbunden wurden, waren es 2024 nur noch 18. Die Zahl der Lebendgeborenen sank im gleichen Zeitraum um 35,6 Prozent von 19.459 auf 12.526.

Damit folgt -Anhalt einem bundesweiten Trend. Die Zahl der Entbindungskliniken hat sich in mehr als halbiert, obwohl der Rückgang der Geburten mit 18,4 Prozent deutlich geringer ausfiel.

Prozentual am stärksten nahm die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungen in , dem und Schleswig-Holstein ab.

Die Erreichbarkeit einer Klinik mit Frauenheilkunde- oder Geburtshilfestationen innerhalb von 15 Minuten mit dem Auto hängt stark vom Wohnort ab. In den Großstädten Sachsen-Anhalts können 95,7 Prozent der weiblichen Bevölkerung zwischen 16 und 49 Jahren dies erreichen.

In kleineren Kleinstädten oder ländlichen Gemeinden war dies nur für 18,2 Prozent möglich – ein deutlich schlechterer Wert als im Bundesdurchschnitt von 29,9 Prozent.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kreißsaal (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zahl der Entbindungsstationen in Sachsen-Anhalt seit 1991 von 36 auf 18 gesunken
  • Lebendgeborene in Sachsen-Anhalt um 35,6 Prozent zurückgegangen
  • Zugang zu Entbindungskliniken stark abhängig vom Wohnort

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Entbindungskliniken gefährdet die Versorgungssituation für Schwangere in ländlichen Gebieten.
  • Abnahme der Geburtenzahlen beeinflusst die Zukunft der gesundheitlichen Infrastruktur.
  • Unterschreitung der bundesweiten Erreichbarkeitsstandards kann zu Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung führen.

Wer ist betroffen?

  • Frauen im gebärfähigen Alter in Großstädten Sachsen-Anhalts
  • Frauen im gebärfähigen Alter in kleinen Städten oder ländlichen Gemeinden
  • Schwangere Frauen

Zahlen/Fakten?

  • Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen in Sachsen-Anhalt sank von 36 (1991) auf 18 (2024).
  • Lebendgeborene sanken um 35,6 % von 19.459 auf 12.526.
  • Erreichbarkeit von Kliniken in Großstädten: 95,7 %; in ländlichen Gemeinden: 18,2 %.

Wie geht’s weiter?

  • Keine Angabe
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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