Über 450 Entschädigungsanträge nach Weihnachtsmarkt-Anschlag in Magdeburg

19. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Über 450 Entschädigungsanträge nach Weihnachtsmarkt-Anschlag in Magdeburg

Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Unterstützung nach Magdeburger Anschlag

() – Ein Jahr nach dem verheerenden Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt sind mehr als 450 Anträge auf Entschädigung gestellt worden. Das teilte Sozialministerin Petra Grimm-Benne am Freitag mit.

Demnach werden bislang 468 Geschädigte, Angehörige und Hinterbliebene vom Fallmanagement des Landesverwaltungsamtes betreut, 455 Anträge nach dem Sozialen Entschädigungsrecht sind eingegangen.

Bisher wurden den Angaben zufolge 146 psychotherapeutische Interventionen in einer Traumaambulanz, 123 Leistungen zur Teilhabe und 691 Leistungen der Krankenbehandlung erbracht. Zudem seien 18 besondere Hilfen im Einzelfall, drei Leistungen für Bestattungskosten und sechs Leistungen der Hinterbliebenenversorgung gewährt worden.

In 56 Fällen wurde eine monatliche Entschädigung von 434 Euro anerkannt, in einem Fall von 868 Euro.

„Zeit heilt oft keine Wunden, körperliche und seelische Schäden des Anschlags können unter Umständen erst lange danach auftreten“, sagte Grimm-Benne. Daher könnten Betroffene auch jetzt noch Anträge stellen.

Die Leistungen würden seit Anfang 2024 auf Grundlage des Sozialgesetzbuches XIV schneller und zielgerichteter gewährt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tatort nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Mehr als 450 Entschädigungsanträge nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt gestellt.
  • 468 Geschädigte und Angehörige werden vom Landesverwaltungsamt betreut.
  • Psychotherapeutische Interventionen und Unterstützungsleistungen wurden erbracht.

Warum ist das wichtig?

  • Unterstützung für über 450 Geschädigte und Hinterbliebene
  • Psychotherapeutische Interventionen zur Behandlung von Traumata
  • Möglichkeit zur Antragstellung auch nach längerer Zeit

Wer ist betroffen?

  • Geschädigte des Anschlags
  • Angehörige
  • Hinterbliebene

Zahlen/Fakten?

  • 468 Geschädigte, Angehörige und Hinterbliebene werden betreut
  • 455 Anträge nach dem Sozialen Entschädigungsrecht eingegangen
  • 146 psychotherapeutische Interventionen erbracht

Wie geht’s weiter?

  • Betroffene können weiterhin Anträge auf Entschädigung stellen.
  • Ab 2024 schnellere und zielgerichtete Gewährung der Leistungen.
  • Betreuung von 468 Geschädigten und Angehörigen durch das Landesverwaltungsamt.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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