Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sachsen-Anhalt: Inflation und soziale Maßnahmen
Magdeburg () – Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt fordert angesichts der überdurchschnittlich hohen Inflation im Bundesland umfassende Entlastungen für die Bevölkerung. Das teilte die Fraktionsvorsitzende Eva von Angern am Mittwoch mit.
Sie sagte, dass die Preise in Sachsen-Anhalt zwischen 2020 und 2025 um etwa 1,6 Prozentpunkte stärker gestiegen seien als im Bundesdurchschnitt von 21,8 Prozent.
Die Linke fordert vor diesem Hintergrund die Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel, staatliche Preiskontrollen und mehr Preistransparenz. Eine mögliche Mehrwertsteuererhöhung würde die ungerechte Verteilung der Steuerlast weiter verschärfen, so die Kritik.
Stattdessen müssten die Preise für Lebensmittel, Energie und Mobilität gesenkt werden.
Als Gegenfinanzierung schlägt die Partei eine stärkere Besteuerung von Wohlhabenden vor und bekräftigte ihre Forderung nach einer Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Die aktuelle Politik belaste Geringverdiener zu stark, während Großkonzerne und Superreiche steuerlich entlastet würden, kritisierte von Angern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Eva von Angern (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt fordert Entlastungen wegen hoher Inflation.
- Vorgeschlagen werden Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel und staatliche Preiskontrollen.
- Die Partei kritisiert die Belastung von Geringverdienern und fordert höhere Steuern auf Wohlhabende.
Warum ist das wichtig?
- Entlastung der Bevölkerung durch Maßnahmen gegen hohe Inflation notwendig
- Ungerechte Steuerlastverteilung zwischen Geringverdienern und Wohlhabenden
- Forderung nach faireren Preisen für Grundbedürfnisse und Wiedereinführung der Vermögenssteuer
Wer ist betroffen?
- Bevölkerung von Sachsen-Anhalt
- Geringverdiener
- Wohlhabende
Zahlen/Fakten?
- Preise in Sachsen-Anhalt zwischen 2020 und 2025 um etwa 1,6 Prozentpunkte stärker gestiegen als im Bundesdurchschnitt von 21,8 Prozent
- Forderung nach Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel
- Vorschlag zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer
Wie geht’s weiter?
- Umsetzung von umfassenden Entlastungen für die Bevölkerung
- Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel
- Einführung staatlicher Preiskontrollen und mehr Preistransparenz
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