E-Scooter und Moped in der Region Börde schneller als erlaubt unterwegs

27. Mai 2026
1 min Lesezeit

E-Scooter und Moped in der Region Börde schneller als erlaubt unterwegs

Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verkehrssicherheit in Flechtingen und Hötensleben

Flechtingen () – Die Polizei hat in Flechtingen und Hötensleben zwei mutmaßlich manipulierte Zweiräder aus dem Verkehr gezogen und Strafverfahren gegen die Fahrer eingeleitet. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, geht es um Vorfälle am Montag und heute.

In Flechtingen fiel Beamten des Polizeireviers Börde am Montagabend in der Calvörder Straße ein E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen auf.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass der Roller mit rund 50 Stundenkilometern unterwegs war. Zulässig sind für E-Scooter jedoch lediglich maximal 20 km/h.

Der jugendliche Fahrer konnte weder eine erforderliche Fahrerlaubnis noch einen gültigen Versicherungsschutz vorweisen. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich am Mittwochvormittag auf der Kreisstraße zwischen Caroline und Offleben bei Hötensleben.

Dort bemerkte eine Funkstreife ein auffällig schnelles Moped der Marke Piaggio. Nach Angaben der Polizei fuhr das Zweirad zeitweise mit etwa 70 km/h.

Als der Fahrer die Beamten bemerkte, reduzierte er seine Geschwindigkeit deutlich. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass das Moped offenbar leistungssteigernd manipuliert worden war.

Der 63-jährige Fahrer verfügte nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis für Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h. Auch in diesem Fall leitete die Polizei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: E-Tretroller (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Polizei zog in Flechtingen und Hötensleben mutmaßlich manipulierte Zweiräder aus dem Verkehr.
  • E-Scooter in Flechtingen fuhr mit 50 km/h, Fahrer hatte keine Fahrerlaubnis und Versicherung.
  • Moped in Hötensleben fuhr mit 70 km/h, Fahrer hatte ebenfalls keine erforderliche Fahrerlaubnis.

Warum ist das wichtig?

  • Sicherheit im Straßenverkehr gefährdet
  • Verletzung von Verkehrsregeln und Gesetzen
  • Verantwortungslosigkeit der Fahrer erhöht Risiko für Unfälle

Wer ist betroffen?

  • jugendlicher Fahrer eines E-Scooters
  • 63-jähriger Fahrer eines Mopeds
  • Polizei

Zahlen/Fakten?

  • E-Scooter fährt 50 km/h, zulässig sind 20 km/h
  • Moped fuhr zeitweise 70 km/h, zulässig sind 45 km/h
  • Beide Fahrer hatten keine gültige Fahrerlaubnis

Wie geht’s weiter?

  • Strafverfahren gegen die Fahrer einleiten
  • Weitere Kontrollen im Bereich der Zweiräder durchführen
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Vorschriften bezüglich E-Scooter und Mopeds
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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