Saarland - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bildung und Gesundheit im Saarland
Saarbrücken () – Das saarländische Sozialministerium hat gemeinsam mit den drei privaten Fachschulen für Heilerziehungspflege im Land wichtige Verbesserungen für die Ausbildung und für Beschäftigte in der Eingliederungshilfe auf den Weg gebracht. Das teilte Minister Magnus Jung (SPD) am Montag mit.
Ziel sei es, den Beruf attraktiver zu gestalten und auch berufserfahrenen Mitarbeitern neue Qualifizierungswege zu eröffnen.
Konkret wurden zwei neue Angebote vereinbart. Zum einen wird der Themenbereich ‚Behandlungspflege‘ künftig fest in der Ausbildung verankert.
Bereits berufserfahrene Heilerziehungspfleger können dieses Wissen in einer freiwilligen Nachqualifizierung erwerben, was auch einen Einsatz als Fachkraft im Nachtdienst ermöglicht. Zum anderen können Mitarbeiter, die bisher nicht als Fachkraft gelten, durch eine 700-stündige Qualifizierung diesen Status erreichen.
Voraussetzung sind eine einschlägige Berufsausbildung von mindestens 23 Monaten und zwei Jahre Berufserfahrung in der Betreuung von Menschen mit Behinderung.
Die Träger der beteiligten Schulen sind die Lebenshilfe Landesverband Saarland, der Schwesternverband Pflege und Assistenz und die SHG Bildung. Minister Jung betonte, die neuen Wege sollten Einrichtungen bei der Fachkräftesuche entlasten und Beschäftigten neue Entwicklungschancen bieten.
In den vergangenen Jahren waren bereits Maßnahmen wie die Einführung eines praxisintegrierten Ausbildungsgangs gestartet worden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Saarländisches Sozialministerium und Fachschulen für Heilerziehungspflege haben Verbesserungen in der Ausbildung vereinbart.
- Behandlungspflege wird in der Ausbildung fest verankert, Nachqualifizierung für berufserfahrene Heilerziehungspfleger angeboten.
- Mitarbeiter können durch 700-stündige Qualifizierung den Status als Fachkraft erreichen.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Ausbildung in der Eingliederungshilfe
- Attraktivität des Berufs steigern und Qualifizierungswege für erfahrene Mitarbeiter schaffen
- Unterstützung der Fachkräftesuche in den Einrichtungen
Wer ist betroffen?
- Berufserfahrene Heilerziehungspfleger
- Mitarbeiter ohne Fachkraftstatus
- Träger der Fachschulen (Lebenshilfe, Schwesternverband, SHG Bildung)
Zahlen/Fakten?
- 700-stündige Qualifizierung zur Fachkraft in der Heilerziehungspflege
- Voraussetzungen: mindestens 23 Monate Berufsausbildung und 2 Jahre Berufserfahrung
- Integration von 'Behandlungspflege' in die Ausbildung
Wie geht’s weiter?
- Einführung des Themenbereichs 'Behandlungspflege' in der Ausbildung
- Freiwillige Nachqualifizierung für berufserfahrene Heilerziehungspfleger
- 700-stündige Qualifizierung für Mitarbeiter ohne Fachkraftstatus
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