Panorama: Thalfang, Weltkriegsfund
Thalfang () – Ein aufmerksamer Wanderer hat am Sonntagnachmittag auf einem Parkplatz an der L150 bei Thalfang eine Weltkriegsgranate entdeckt. Wie die Polizeiinspektion Morbach mitteilte, verständigte der Mann gegen 15:28 Uhr die Beamten, nachdem er den verdächtigen Gegenstand auf dem Wanderparkplatz gegenüber dem Hochwaldsprudel-Werk gefunden hatte.
Die eintreffenden Polizeikräfte bestätigten aus sicherer Distanz, dass es sich tatsächlich um eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg handelte.
Daraufhin sperrten Einsatzkräfte der Polizeiinspektionen Morbach und Hermeskeil den Fundort sowie den umliegenden Gefahrenbereich weiträumig ab. Der hinzugezogene Kampfmittelräumdienst stellte fest, dass von der Granate keine akute Detonationsgefahr ausging, sie aber noch mit Restmengen an Explosivstoff gefüllt und damit weiterhin gefährlich war.
Die Fachleute des Kampfmittelräumdienstes bargen das Kampfmittel fachgerecht und transportierten es zur späteren kontrollierten Vernichtung ab.
Der Einsatz verlief ohne besondere Vorkommnisse, und der Wanderparkplatz konnte gegen 19:50 Uhr wieder freigegeben werden. Die Polizei dankte dem Wanderer für sein besonnenes Verhalten und appellierte an die Bevölkerung, beim Fund von verdächtigen Gegenständen Abstand zu halten und sofort die Polizei zu verständigen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Weltkriegsgranate 1 (Archiv), Polizeiinspektion Morbach via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Ein Wanderer entdeckte am Sonntagnachmittag auf einem Parkplatz an der L150 bei Thalfang eine Weltkriegsgranate und verständigte gegen 15:28 Uhr die Polizei
- Polizeikräfte sperrten den Fundort und einen Gefahrenbereich ab; der Kampfmittelräumdienst stellte fest, dass die Granate trotz keiner akuten Detonationsgefahr weiterhin gefährlich war
- Die Granate wurde fachgerecht geborgen und zur kontrollierten Vernichtung abtransportiert; der Parkplatz konnte gegen 19:50 Uhr wieder freigegeben werden
Warum ist das wichtig?
- Verhindert durch schnelles Melden und Absperren Verletzungen und größere Schäden durch noch gefährliche Restexplosivstoffe
- Durch Kampfmittelräumdienst und kontrollierte Vernichtung wird die Gefahr fachgerecht beseitigt
- Polizei weist darauf hin, dass Abstand halten und sofort verständigen wichtig ist, um Risiken für die Öffentlichkeit zu minimieren
Wer ist betroffen?
- Ein aufmerksamer Wanderer, der den Gegenstand entdeckt und die Polizei verständigt hat
- Die Polizeikräfte der Polizeiinspektion Morbach und Hermeskeil im Einsatz
- Personen im umliegenden Gefahrenbereich, die durch die Absperrung betroffen waren
Zahlen/Fakten?
- Fundzeit: gegen 15:28 Uhr (Sonntagnachmittag)
- Sperrung/Freigabe des Wanderparkplatzes: bis 19:50 Uhr
- Keine akute Detonationsgefahr, jedoch Restmengen an Explosivstoff vorhanden
Wie geht’s weiter?
- Der Kampfmittelräumdienst barg die Granate fachgerecht und transportierte sie zur späteren kontrollierten Vernichtung
- Der Bereich wurde abgesperrt, der Parkplatz konnte gegen 19:50 Uhr wieder freigegeben werden
- Die Polizei bittet bei Funden verdächtiger Gegenstände Abstand zu halten und sofort die Polizei zu verständigen
- Krings soll neuer Geschäftsführer der Unionsfraktion werden - 23. Juli 2026
- Hubig begrüßt Wechsel von Warken ins Kanzleramt - 23. Juli 2026
- Regensburg: SEK nimmt Tatverdächtigern nach Messerangriff fest - 23. Juli 2026
