Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrssicherheit und Unfallstatistik in Mayen
Mayen () – Die Zahl der Verkehrsunfälle im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Mayen ist im vergangenen Jahr moderat angestiegen. Insgesamt registrierte die Polizei 2.369 Unfälle, wie die Behörde mitteilte.
Dabei ging die Zahl der Unfälle mit Personenschäden jedoch um 4,6 Prozent auf 206 zurück. Bei diesen Unfällen kamen zwei Menschen ums Leben, 30 wurden schwer und 174 leicht verletzt.
Besonders im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit stehen nach Angaben der Polizei E-Bike- und Pedelec-Fahrer.
Die Unfälle mit Beteiligung dieser Gruppe stiegen um 2,2 Prozent auf 46. Die Polizei bietet daher kostenlose Kurse an, um den Umgang mit den Fahrzeugen zu trainieren. Termine sind am 9. April, 23. Juni und 11. August auf dem Fahrradübungsplatz in Mayen geplant.
Ebenfalls gestiegen sind die Unfallzahlen bei jungen Fahrern zwischen 18 und 24 Jahren um 3,3 Prozent sowie bei Senioren über 75 Jahren um 1,8 Prozent.
Die häufigsten Unfallursachen waren Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren (621 Fälle) sowie nicht angepasste Geschwindigkeit (215 Fälle). Die Zahl der Unfallfluchten stieg leicht auf 441 Fälle an, von denen 42,4 Prozent aufgeklärt werden konnten.
Die Polizei wies darauf hin, dass bei Fahrerflucht neben Schadensersatz auch der Entzug der Fahrerlaubnis drohen kann.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der Verkehrsunfälle im Dienstgebiet Mayen stieg moderat auf 2.369.
- Unfälle mit Personenschäden gingen um 4,6 Prozent auf 206 zurück; zwei Todesfälle, 30 schwer und 174 leicht verletzt.
- E-Bike- und Pedelec-Unfälle stiegen um 2,2 Prozent auf 46; Polizei bietet kostenlose Kurse an.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Verkehrsunfälle zeigt Sicherheitsprobleme auf.
- Fokus auf E-Bikes und junge Fahrer, um gezielte Präventionsmaßnahmen zu entwickeln.
- Unfallursachenanalyse zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Aufklärung der Bevölkerung.
Wer ist betroffen?
- E-Bike- und Pedelec-Fahrer
- Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren
- Senioren über 75 Jahren
Zahlen/Fakten?
- 2.369 registrierte Verkehrsunfälle im Jahr
- 4,6 Prozent Rückgang der Unfälle mit Personenschäden auf 206
- 46 Unfälle mit E-Bike- und Pedelec-Fahrern, Anstieg um 2,2 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Kostenlose Kurse für E-Bike- und Pedelec-Fahrer am 9. April, 23. Juni und 11. August
- Fokus auf Verkehrssicherheitsarbeit für junge Fahrer und Senioren
- Hinweis auf mögliche Konsequenzen bei Fahrerflucht
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