Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Investitionen in städtische Infrastruktur Kaiserslautern
Kaiserslautern () – Die Stadt Kaiserslautern hat für die kommenden zehn Jahre Investitionen von insgesamt 328 Millionen Euro in ihre städtischen Gebäude angekündigt. Das hat Baudezernent Manuel Steinbrenner in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses mitgeteilt.
Geplant sind demnach nicht nur dringend notwendige Sanierungen, sondern auch der Neubau von Bildungs- und Betreuungsstandorten.
Steinbrenner zufolge wurden in den vergangenen zehn Jahren rund 44 Millionen Euro in die städtischen Gebäude investiert. Die Stadt sei über Jahre hinweg deutlich unter den empfohlenen 1,2 Prozent des Wiederbeschaffungswertes für Instandhaltungen geblieben. „Seit rund vier Jahren nähern wir uns dieser Empfehlung an.
Gleichzeitig ist klar: Eine Generalsanierung sollte alle 40 bis 45 Jahre erfolgen – daran haben wir in der Vergangenheit nicht ausreichend gearbeitet“, so der Baudezernent. Neben baulichen Notwendigkeiten seien auch die Kita-Bedarfsplanung und Schulentwicklungspläne ausschlaggebend.
Zu den größten Einzelprojekten zählt die Rathaussanierung mit einem Volumen von 125 Millionen Euro.
Die neue Feuerwache im Westen ist mit 15 Millionen Euro veranschlagt und soll als Erstes umgesetzt werden. Für den Neubau eines „Schulcampus Stiftswald“ als Ersatz für die Beilstein- und die Fritz-Walter-Schule sind rund 60 Millionen Euro vorgesehen.
Ein weiterer „Bildungscampus Betzenberg“ für Grundschule und Kita ist mit 16 Millionen Euro geplant. Die BBS II wird ab Juli 2026 in den zweiten und dritten Bauabschnitt der Generalsanierung überführt, was insgesamt über 30 Millionen Euro kostet.
In der Augustastraße soll zudem ein Neubau einer Kita mit Familienzentrum und Mensa für die Paul-Münch-Grundschule für 15 Millionen Euro entstehen.
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