Einbürgerungen in Rheinland-Pfalz steigen erneut deutlich an

11. Juni 2026
1 min Lesezeit

Einbürgerungen in Rheinland-Pfalz steigen erneut deutlich an

Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Einbürgerungen in Rheinland-Pfalz steigen

() – Die Zahl der Einbürgerungen in ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Wie Innen- und Integrationsminister Achim Schwickert mitteilte, erhielten 14.311 Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit.

Das sind 2.045 Personen oder 16,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Schwickert bezeichnete die steigende Zahl als Ausdruck gelungener Integration. „Die deutsche Staatsangehörigkeit steht am Ende eines gelungenen Integrationsprozesses“, sagte der Minister. Wer eingebürgert werde, müsse sich zu den Werten des Grundgesetzes bekennen und werde so Teil der demokratischen Gemeinschaft.

Integration brauche klare Erwartungen und Verlässlichkeit, so Schwickert weiter. Dazu gehörten das Erlernen der deutschen Sprache, die aktive Teilhabe an Gesellschaft und Arbeitsleben sowie die Anerkennung der Rechts- und Werteordnung.

Die größte Gruppe der Eingebürgerten stammte aus mit 3.337 Personen, gefolgt von Menschen mit türkischer (1.336), russischer (852), afghanischer (573) sowie rumänischer (510) Staatsangehörigkeit.

Das Durchschnittsalter der Eingebürgerten lag bei 32 Jahren. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer vor der Einbürgerung betrug 12,9 Jahre, nach 11,5 Jahren im Jahr zuvor.

Das Land werde die Kommunen weiterhin dabei unterstützen, Einbürgerungsverfahren verlässlich und praxisnah umzusetzen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Reisepass (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zahl der Einbürgerungen in Rheinland-Pfalz stieg auf 14.311 Personen.
  • Größte Gruppe der Eingebürgerten stammt aus Syrien (3.337 Personen).

Warum ist das wichtig?

  • Ausdruck gelungener Integration und Teilhabe an der demokratischen Gemeinschaft
  • Erhöhung der Einbürgerungen fördert gesellschaftlichen Zusammenhalt
  • Klare Erwartungen und Verlässlichkeit bei Integrationsprozessen stärken die Gemeinschaft

Wer ist betroffen?

  • Menschen, die die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten haben
  • Größte Gruppe der Eingebürgerten stammt aus Syrien
  • Weitere Gruppen aus der Türkei, Russland, Afghanistan und Rumänien

Zahlen/Fakten?

  • 14.311 Menschen erhielten 2022 die deutsche Staatsangehörigkeit in Rheinland-Pfalz.
  • 2.045 Personen oder 16,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
  • Größte Gruppe: 3.337 Personen aus Syrien.

Wie geht’s weiter?

  • Unterstützung der Kommunen bei Einbürgerungsverfahren
  • Fortsetzung gelungener Integration
  • Fokus auf Erlernen der deutschen Sprache und gesellschaftlicher Teilhabe
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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