Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Arbeitsmarktentwicklung in Rheinland-Pfalz 2023
Mainz () – Die Zahl der Arbeitslosen in Rheinland-Pfalz ist im Mai weiter gesunken. Wie die Arbeitsagenturen im Land meldeten, waren 126.577 Menschen arbeitslos registriert, teilte Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit.
Das sind 2.695 weniger als im April, aber 2.596 mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent; im Mai des Vorjahres hatte sie bei 5,4 Prozent gelegen.
Die Ministerin stellte fest, dass der Arbeitsmarkt auch durch die geopolitische Lage beeinträchtigt werde.
Unabhängig davon gebe es Zielgruppen, die benachteiligt seien. „Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel ist die Zunahme der substanziellen Frauenerwerbstätigkeit ein wichtiger Ansatzpunkt für die Arbeitsmarktpolitik der neuen Landesregierung“, betonte sie. Sie wies auf die Beratungsstellen Frau und Beruf hin, die das Ministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus sowie aus Landesmitteln fördert.
„Es sind nach wie vor in erster Linie Frauen, die ihre Erwerbstätigkeit familienbedingt unterbrechen und danach in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung zurückkehren“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.
Die Beratungsstellen unterstützten Frauen mit einem umfassenden Angebot bei Fragen rund um den Wiedereinstieg oder die berufliche Neuorientierung. Im Jahr 2026 werden sechs Beratungsstellen in Altenkirchen, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bitburg, Landau, Mainz und Trier gefördert.
Die Förderung umfasst rund 436.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus sowie rund 463.000 Euro aus Landesmitteln.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Frau mit Laptop (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Arbeitslosenquote in Rheinland-Pfalz sank im Mai auf 5,5 Prozent.
- 126.577 Menschen waren arbeitslos registriert, 2.695 weniger als im April.
- Ministerin betont Zunahme der Frauenerwerbstätigkeit als wichtigen Ansatzpunkt für Arbeitsmarktpolitik.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Arbeitslosigkeit steigt das Vertrauen in den Arbeitsmarkt.
- Förderung von Frauenerwerbstätigkeit stärkt den wirtschaftlichen Rahmen und bekämpft Fachkräftemangel.
- Beratungsstellen bieten wichtige Unterstützung für Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf.
Wer ist betroffen?
- Arbeitslose in Rheinland-Pfalz
- Frauen, die familienbedingt ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen
- Zielgruppen, die benachteiligt sind
Zahlen/Fakten?
- 126.577 Menschen waren im Mai arbeitslos registriert
- 2.695 weniger als im April
- 2.596 mehr als im Vorjahresmonat
- Arbeitslosenquote sank auf 5,5 Prozent
- Förderung für Beratungsstellen: 436.000 Euro aus ESF Plus, 463.000 Euro aus Landesmitteln
Wie geht’s weiter?
- Förderung der Beratungsstellen Frau und Beruf bis 2026
- Unterstützung für Frauen beim Wiedereinstieg oder beruflicher Neuorientierung
- Weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels
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