Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt
Arbeitsmarktentwicklung in Rheinland-Pfalz
Saarbrücken () – Die Zahl der Arbeitslosen in Rheinland-Pfalz ist im März leicht zurückgegangen, bleibt aber auf einem hohen Niveau. Das teilte die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mit.
Demnach waren im März 130.900 Menschen arbeitslos, 2.100 oder 1,6 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl jedoch um 4.200 Personen an.
Die Arbeitslosenquote lag bei 5,7 Prozent.
Walter Hüther, Geschäftsführer der Regionaldirektion, wies darauf hin, dass die Anspannung am Arbeitsmarkt spürbar bleibe. Weniger gemeldete Stellen und ein Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung seien deutliche Zeichen wachsender Unsicherheiten bei Unternehmen.
Im März waren 32.200 offene Arbeitsstellen registriert, 3.000 weniger als im März des Vorjahres.
Im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel ging die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück, während sie im Gesundheitswesen, Sozialwesen und der öffentlichen Verwaltung zunahm. Für den Ausbildungsmarkt meldete die Behörde, dass seit Oktober 2025 rund 14.400 Jugendliche die Berufsberatung kontaktiert hätten, 400 weniger als im Vorjahreszeitraum.
Weiterhin auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle seien 9.400 junge Frauen und Männer.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesagentur für Arbeit (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der Arbeitslosen in Rheinland-Pfalz im März um 2.100 auf 130.900 gesunken
- Arbeitslosenquote liegt bei 5,7 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr Anstieg um 4.200
- Rückgang bei offenen Stellen und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe und Handel
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Arbeitslosenzahl zeigt leichte Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt
- Hohe Arbeitslosenzahl und Anspannung deuten auf anhaltende Unsicherheiten für Unternehmen hin
- Rückgang offener Stellen könnte zukünftige Arbeitsmarktsituation negativ beeinflussen
Wer ist betroffen?
- 130.900 Menschen arbeitslos
- 9.400 junge Frauen und Männer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle
- 14.400 Jugendliche haben Berufsberatung kontaktiert
Zahlen/Fakten?
- 130.900 Arbeitslose im März, 2.100 weniger als im Vormonat (-1,6%)
- Arbeitslosenquote bei 5,7%
- 32.200 offene Arbeitsstellen, 3.000 weniger als im Vorjahr
Wie geht’s weiter?
- Anspannung am Arbeitsmarkt bleibt hoch
- Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe und Handel
- Weiterhin 9.400 Jugendliche auf der Suche nach Ausbildungsstellen
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