Zahl der Abschlussprüfungen in der dualen Ausbildung in NRW auf historischem Tiefststand

11. November 2025
1 min Lesezeit

Zahl der Abschlussprüfungen in der dualen Ausbildung in NRW auf historischem Tiefststand

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Bildung und Ausbildung in Nordrhein-Westfalen

() – Im Jahr 2024 haben rund 85.800 Auszubildende im dualen System in ihre Abschlussprüfungen abgelegt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt am Dienstag mitteilte, ist dies der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung der Berufsbildungsstatistik im Jahr 1976.

Im Vergleich zum Jahr 2014, als noch rund 108.100 Auszubildende ihre Prüfungen ablegten, entspricht dies einem Rückgang von 20,7 Prozent.

Auch im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Prüfungsteilnahmen um 3,4 Prozent gesunken.

Die rückläufige Entwicklung ist teilweise auf die geringere Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge während der Corona-Pandemie zurückzuführen. Im Jahr 2020 begannen nur knapp 103.200 neue Auszubildende eine duale Ausbildung, was einem Rückgang von 10,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

In den Jahren nach 2020 blieb die Zahl der neuen Ausbildungsverträge nahezu unverändert. Da eine duale Ausbildung in der Regel drei bis dreieinhalb Jahre dauert, beendeten diese Jahrgänge ihre Ausbildung größtenteils in den Jahren 2023 und 2024.

Zusätzlich ist in den letzten Jahren ein Anstieg der vorzeitig gelösten Ausbildungsverträge zu verzeichnen.

Im Jahr 2024 wurden über 37.100 Verträge vorzeitig gelöst, was einem Anstieg von 21,4 Prozent im Vergleich zu 2014 entspricht. Trotz dieser negativen Entwicklungen blieb die Erfolgsquote bei den Abschlussprüfungen stabil.

Von den rund 85.800 Prüfungen wurden über 75.500 erfolgreich bestanden, was einer Erfolgsquote von 88,1 Prozent entspricht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: NRW-Landesschild (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Rund 85.800 Auszubildende haben 2024 in NRW ihre Abschlussprüfungen abgelegt, der niedrigste Wert seit 1976.
  • Rückgang der Prüfungsteilnahmen um 20,7 Prozent im Vergleich zu 2014.
  • Über 37.100 Ausbildungsverträge wurden vorzeitig gelöst, Anstieg um 21,4 Prozent seit 2014.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Auszubildenden im dualen System ist besorgniserregend für Fachkräftesicherung.
  • Hohe Erfolgsquote bei Abschlussprüfungen deutet auf robuste Ausbildungsqualität hin.
  • Anstieg vorzeitig gelöster Verträge zeigt mögliche Herausforderungen im Ausbildungssystem auf.

Wer ist betroffen?

  • rund 85.800 Auszubildende im dualen System in Nordrhein-Westfalen
  • neue Auszubildende, die 2020 begannen
  • über 37.100 vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge

Zahlen/Fakten?

  • 85.800 Auszubildende im dualen System in NRW haben 2024 ihre Prüfungen abgelegt
  • Rückgang um 20,7 Prozent im Vergleich zu 2014 (108.100 Auszubildende)
  • 37.100 Verträge wurden 2024 vorzeitig gelöst, Anstieg von 21,4 Prozent seit 2014
  • Erfolgsquote bei Abschlussprüfungen: 88,1 Prozent (über 75.500 bestanden)

Wie geht’s weiter?

  • Rückgang der Zahl der Auszubildenden könnte zukünftige Fachkräftesicherung gefährden
  • Notwendigkeit von Maßnahmen zur Stabilisierung der Ausbildungszahlen
  • Beobachtung der erfolgreichen Abschlussquote für langfristige Trends erforderlich
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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