Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Anstieg der Energiepreise in NRW
Düsseldorf () – Die Energiepreise in Nordrhein-Westfalen sind im März 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,3 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Landesamt am Dienstag mit.
Besonders betroffen sind Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro, die 2023 rund 14,3 Prozent ihres Budgets für Energie und Kraftstoffe aufwendeten.
Im Gegensatz dazu lag der Anteil bei Haushalten mit einem Einkommen von 6.000 Euro und mehr bei lediglich 4,9 Prozent.
Zwischen 2003 und 2023 stieg der Anteil der Ausgaben für Energie und Kraftstoffe in allen Einkommensgruppen. Am stärksten war der Anstieg bei Haushalten mit einem Einkommen von unter 1.500 Euro, deren Ausgabenanteil von 10,2 Prozent im Jahr 2003 auf 14,3 Prozent im Jahr 2023 stieg.
Haushalte mit einem Einkommen von 1.500 bis unter 3.000 Euro verzeichneten ebenfalls einen deutlichen Anstieg von 8,6 Prozent auf 10,9 Prozent.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stromzähler (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Energiepreise in Nordrhein-Westfalen im März 2026 um 8,3 Prozent gestiegen
- Haushalte mit unter 1.500 Euro Netto-Einkommen geben 14,3 Prozent ihres Budgets für Energie und Kraftstoffe aus
- Anstieg der Ausgabenanteile für Energie in allen Einkommensgruppen zwischen 2003 und 2023
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Energiepreise betrifft vor allem einkommensschwache Haushalte.
- Höhere Ausgabenanteile für Energie belasten Haushalte mit geringem Einkommen stärker.
- Gesamter Anstieg der Energiekosten zeigt wirtschaftliche Ungleichheiten auf.
Wer ist betroffen?
- Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro
- Haushalte mit einem Einkommen von 1.500 bis unter 3.000 Euro
- Haushalte mit einem Einkommen von 6.000 Euro und mehr
Zahlen/Fakten?
- Energiepreise in Nordrhein-Westfalen stiegen im März 2026 um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat
- Haushalte mit Einkommen unter 1.500 Euro geben 14,3 Prozent ihres Budgets für Energie und Kraftstoffe aus
- Anstieg der Ausgabenanteile für Energie bei Haushalten unter 1.500 Euro von 10,2 Prozent (2003) auf 14,3 Prozent (2023)
Wie geht’s weiter?
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