Rückgang bei Mehrlingsgeburten in NRW

24. Juni 2026
1 min Lesezeit

Rückgang bei Mehrlingsgeburten in NRW

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Mehrlingsgeburten in NRW 2025

() – Im Jahr 2025 haben Frauen in NRW bei 2.286 Geburten Mehrlinge zur Welt. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, gab es damit knapp 100 Mehrlingsgeburten weniger als 2024 (damals: 2.382).

Da in 2025 insgesamt weniger Kinder zur Welt kamen als in 2024, blieb der Anteil an allen Geburten mit 1,6 % auf dem Niveau des Vorjahres.

Während Mehrlingsgeburten in den Jahren 2010 bis 2022 zwischen 1,8 % und 2,0 % aller Geburten ausmachten, blieb ihr Anteil in den letzten Jahren auf einem niedrigeren Niveau. Ein möglicher Grund für den Rückgang könnte eine neue Entwicklung in der modernen Reproduktionsmedizin sein: Statt mehrerer Embryonen wird Frauen im Rahmen einer künstlichen Befruchtung zunehmend nur ein Embryo eingesetzt, was zu weniger Mehrlingsschwangerschaften führt.

Zwillinge waren unter den Mehrlingskindern am häufigsten vertreten: Im vergangenen Jahr gab es 2.246 Zwillingsgeburten, was 98 % aller Mehrlingsgeburten ausmachte.

Außerdem brachten 40 Frauen Drillinge zur Welt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kreißsaal (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • 2025 wurden in NRW 2.286 Mehrlingsgeburten registriert, 96 weniger als 2024.
  • Der Anteil an Mehrlingsgeburten blieb mit 1,6 % konstant.
  • Hauptsächlich gab es Zwillingsgeburten, mit 2.246 Fällen.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Mehrlingsgeburten könnte durch veränderte Praktiken in der Reproduktionsmedizin bedingt sein
  • Information über Geburtenzahlen ist relevant für die Gesundheits- und Sozialpolitik
  • Daten können zur Analyse von Trends in der Familienplanung und Fortpflanzung genutzt werden

Wer ist betroffen?

  • Frauen in NRW
  • Kinder
  • Frauen bei Mehrlingsgeburten

Zahlen/Fakten?

  • 2.286 Mehrlingsgeburten in NRW im Jahr 2025
  • Rückgang um knapp 100 Mehrlingsgeburten im Vergleich zu 2024 (2.382)
  • 2.246 Zwillingsgeburten (98 % der Mehrlingsgeburten) und 40 Drillinge im vergangenen Jahr

Wie geht’s weiter?

  • Weiterentwicklung der Reproduktionsmedizin beobachten
  • Auswirkungen der Geburtenzahlen analysieren
  • Trend zu weniger Mehrlingsgeburten verfolgen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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