Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Mehrlingsgeburten in NRW 2025
Düsseldorf () – Im Jahr 2025 haben Frauen in NRW bei 2.286 Geburten Mehrlinge zur Welt. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, gab es damit knapp 100 Mehrlingsgeburten weniger als 2024 (damals: 2.382).
Da in 2025 insgesamt weniger Kinder zur Welt kamen als in 2024, blieb der Anteil an allen Geburten mit 1,6 % auf dem Niveau des Vorjahres.
Während Mehrlingsgeburten in den Jahren 2010 bis 2022 zwischen 1,8 % und 2,0 % aller Geburten ausmachten, blieb ihr Anteil in den letzten Jahren auf einem niedrigeren Niveau. Ein möglicher Grund für den Rückgang könnte eine neue Entwicklung in der modernen Reproduktionsmedizin sein: Statt mehrerer Embryonen wird Frauen im Rahmen einer künstlichen Befruchtung zunehmend nur ein Embryo eingesetzt, was zu weniger Mehrlingsschwangerschaften führt.
Zwillinge waren unter den Mehrlingskindern am häufigsten vertreten: Im vergangenen Jahr gab es 2.246 Zwillingsgeburten, was 98 % aller Mehrlingsgeburten ausmachte.
Außerdem brachten 40 Frauen Drillinge zur Welt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kreißsaal (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 2025 wurden in NRW 2.286 Mehrlingsgeburten registriert, 96 weniger als 2024.
- Der Anteil an Mehrlingsgeburten blieb mit 1,6 % konstant.
- Hauptsächlich gab es Zwillingsgeburten, mit 2.246 Fällen.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Mehrlingsgeburten könnte durch veränderte Praktiken in der Reproduktionsmedizin bedingt sein
- Information über Geburtenzahlen ist relevant für die Gesundheits- und Sozialpolitik
- Daten können zur Analyse von Trends in der Familienplanung und Fortpflanzung genutzt werden
Wer ist betroffen?
- Frauen in NRW
- Kinder
- Frauen bei Mehrlingsgeburten
Zahlen/Fakten?
- 2.286 Mehrlingsgeburten in NRW im Jahr 2025
- Rückgang um knapp 100 Mehrlingsgeburten im Vergleich zu 2024 (2.382)
- 2.246 Zwillingsgeburten (98 % der Mehrlingsgeburten) und 40 Drillinge im vergangenen Jahr
Wie geht’s weiter?
- Weiterentwicklung der Reproduktionsmedizin beobachten
- Auswirkungen der Geburtenzahlen analysieren
- Trend zu weniger Mehrlingsgeburten verfolgen
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