Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Pflegekrise in Nordrhein-Westfalen 2023
Düsseldorf () – Die Situation in der Pflege in Nordrhein-Westfalen spitzt sich zu. Laut der Antwort auf Kleine Anfragen des Landtagsabgeordneten Thorsten Klute (SPD) sind in diesem Jahr bereits 820 Pflegeplätze im Bundesland weggefallen.
Dies sei ein soziales Drama, so Klute.
Konkret sind 645 vollstationäre und 175 teilstationäre Plätze verloren gegangen. Zusätzlich haben 25 ambulante Pflegedienste ihren Betrieb eingestellt, ohne ein Insolvenzverfahren durchlaufen zu haben.
Die Anzahl der betroffenen Pflegebedürftigen in diesem Bereich wird nicht zentral erfasst, dürfte aber eine vierstellige Zahl erreichen.
Klute fordert angesichts dieser Entwicklung ein Umdenken in der Pflegepolitik. Die Pflegeversicherung habe ein Einnahmenproblem und der Druck auf die Pflegedienste nehme zu.
Um die Versorgung der Pflegebedürftigen sicherzustellen, müsse die ambulante und teilstationäre Pflege gestärkt werden. Zudem müsse NRW-Gesundheitsminister Laumann sein Gewicht in die Waagschale werfen, um die soziale Dramatik der Pflege zu beheben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Seniorin mit Helferin (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- In Nordrhein-Westfalen sind 820 Pflegeplätze weggefallen.
- 25 ambulante Pflegedienste haben ihren Betrieb eingestellt.
- Klute fordert ein Umdenken in der Pflegepolitik.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang von Pflegeplätzen verschärft die Situation für Pflegebedürftige
- Hohe Anzahl verlorener Plätze und geschlossener Dienste weist auf systematische Probleme hin
- Dringender Handlungsbedarf in der Pflegepolitik zur Sicherstellung der Versorgung
Wer ist betroffen?
- Pflegebedürftige
- Pflegeanbieter
- Angehörige der Pflegebedürftigen
Zahlen/Fakten?
- 820 Pflegeplätze weggefallen in Nordrhein-Westfalen 2023
- 645 vollstationäre und 175 teilstationäre Plätze verloren
- 25 ambulante Pflegedienste eingestellt ohne Insolvenzverfahren
Wie geht’s weiter?
- Stärkung der ambulanten und teilstationären Pflege erforderlich
- NRW-Gesundheitsminister Laumann soll aktiv werden
- Umdenken in der Pflegepolitik notwendig
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