Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen: Spielzeugwarnungen
Düsseldorf () – Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium hat vor dem Kauf von unsicherem Spielzeug gewarnt. Besonders bei Billigangeboten aus dem Online-Handel sei das Risiko groß, gesundheitsgefährdende Produkte zu erwerben, teilte das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit.
Verbraucher sollten sich nicht vom günstigen Preis locken lassen, sondern auf Gütesiegel, Kennzeichnung und Verarbeitung achten.
Ministerin Silke Gorißen riet, bereits beim Einkauf genau hinzuschauen. Gütesiegel wie ‚Geprüfte Sicherheit‘, das CE-Kennzeichen oder der ‚Blaue Engel‘ böten Orientierung.
Bei Kleinkindspielzeug müsse die Qualität besonders hoch sein, da es oft in den Mund genommen werde. Ein unangenehmer Geruch oder abblätternde Farbe seien Warnsignale, die auf schädliche Chemikalien wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) hindeuten könnten.
Das Landesamt für Verbraucherschutz untersucht jährlich über 800 Spielzeuge.
Im Jahr 2024 war jedes zehnte Produkt mangelhaft. Zudem wies die Behörde auf die Risiken vernetzter ’smarter‘ Spielzeuge hin, die oft unzureichend gegen Datenabgriff geschützt seien.
Die EU habe im November neue, strengere Regeln beschlossen, die unter anderem einen digitalen Produktpass für alle Spielzeuge vorschreiben. Verbrauchern wird empfohlen, verdächtige Produkte zu melden und beim Online-Kauf den ‚Fakeshop-Finder‘ des Landes NRW zu nutzen.
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