NRW und Schlesien vertiefen Zusammenarbeit für ein resilientes Europa

19. Mai 2026
1 min Lesezeit

NRW und Schlesien vertiefen Zusammenarbeit für ein resilientes Europa

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und Schlesien

() – und die polnische Woiwodschaft Schlesien wollen ihre Partnerschaft weiter ausbauen. Das hat die Staatskanzlei am Dienstag mitgeteilt.

Ministerpräsident Hendrik Wüst reiste dazu nach Schlesien, um mehrere Termine zur Vertiefung der Zusammenarbeit wahrzunehmen. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau der Kooperation in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Cybersicherheit, Strukturwandel und europäische Krisenvorsorge.

Neben bilateralen Gesprächen mit dem schlesischen Marschall Wojciech Saługa und einem trilateralen Treffen im Regionalen Weimarer Dreieck mit der französischen Partnerregion Hauts-de-France besuchte Wüst Einrichtungen aus Medizin, Wissenschaft und Forschung.

Dabei ging es unter anderem um das Stanisław Sakiel Burn Treatment Center in Siemianowice Śląskie, eine der führenden Spezialkliniken für Brandverletzungen in Mittel- und Osteuropa. Das Zentrum und die Universitätsklinik Münster wollen Ansätze für eine Zusammenarbeit prüfen, um die Resilienz beider Gesundheitssysteme zu stärken.

Zudem besuchte Wüst das CYBER SCIENCE Silesian Centre for Legal Engineering, Technology and Digital Competence, das mit dem Exzellenzcluster CASA der Ruhr-Universität den Austausch zur Cybersicherheit nachhaltig stärken will.

Zugleich rief Wüst die Initiative „Botschafterinnen und Botschafter Nordrhein-Westfalen–Schlesien“ ins Leben. Als erste Botschafter begleiten die Reise unter anderem Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung von Borussia , die Intendantin der Kölner Philharmonie Ewa Bogusz-Moore, der frühere nordrhein-westfälische Minister Christoph Zöpel, der deutsch-polnische Schauspieler und Sänger Mateusz Dopieralski sowie die Künstlerin Alice Musiol. „Partnerschaft entsteht nicht durch Verträge allein, sondern durch Begegnung, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung“, sagte Wüst.

Die formelle Zusammenarbeit zwischen NRW und Schlesien begann im Jahr 2000 und wurde zuletzt 2025 um fünf Jahre verlängert.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hendrik Wüst (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Nordrhein-Westfalen und die polnische Woiwodschaft Schlesien wollen ihre Partnerschaft ausbauen.
  • Ministerpräsident Hendrik Wüst reiste nach Schlesien und führte Gespräche zur Vertiefung der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen.
  • Wüst initiierte die "Botschafterinnen und Botschafter Nordrhein-Westfalen–Schlesien".

Warum ist das wichtig?

  • Ausbau der Partnerschaft stärkt regionale Zusammenarbeit und Austausch.
  • Fokussierung auf Gesundheitsversorgung und Cybersicherheit erhöht Resilienz beider Regionen.
  • Schaffung von Beziehungen durch die Initiative „Botschafterinnen und Botschafter“ fördert kulturelle und soziale Bindungen.

Wer ist betroffen?

  • Nordrhein-Westfalen
  • Polnische Woiwodschaft Schlesien
  • Carsten Cramer, Ewa Bogusz-Moore, Christoph Zöpel, Mateusz Dopieralski, Alice Musiol

Zahlen/Fakten?

  • Kooperation in Gesundheitsversorgung, Cybersicherheit, Strukturwandel und europäischer Krisenvorsorge
  • Zusammenarbeit zwischen NRW und Schlesien seit 2000, zuletzt 2025 um fünf Jahre verlängert
  • Besuch des Stanisław Sakiel Burn Treatment Centers in Siemianowice Śląskie

Wie geht’s weiter?

  • Ausbau der Partnerschaft in Gesundheitsversorgung, Cybersicherheit, Strukturwandel, europäische Krisenvorsorge
  • Zusammenarbeit zwischen Stanisław Sakiel Burn Treatment Center und Universitätsklinik Münster
  • Initiative „Botschafterinnen und Botschafter Nordrhein-Westfalen–Schlesien“ ins Leben gerufen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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