Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik Nordrhein-Westfalen und Erinnerungskultur
Düsseldorf () – Angesichts der Entscheidung der Gedenkstätte Yad Vashem gegen ein Bildungszentrum in Nordrhein-Westfalen bekennt sich die Landesregierung trotzdem zu einer intensiven Zusammenarbeit mit der Organisation. Der Chef der Staatskanzlei, Minister Nathanael Liminski (CDU), sagte der „Rheinischen Post“: „Als Landesregierung unterstützen wir den großen Schritt von Yad Vashem, ein Bildungszentrum in Deutschland einzurichten.“
Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust bleibe eine dauerhafte Verantwortung des Landes und ein zentrales Thema der politisch-historischen Bildung, so Liminski.
Es gelte, was man schon zuvor gesagt habe, unterstrich der Minister. Auch wenn das Bildungszentrum nicht in Nordrhein-Westfalen entstehen werde, unterstütze man Yad Vashem als verlässlicher Partner bei der geplanten bundesweiten Ausrichtung der Bildungsarbeit.
NRW werde dafür seine herausragende Bildungs- und Gedenkstättenlandschaft sowie das breite politische und gesellschaftliche Engagement gegen Antisemitismus und für Erinnerungskultur einbringen.
Liminski bedankte sich bei den beteiligten Kommunen und allen Partnern, die die Bewerbung Nordrhein-Westfalens mit großem Engagement unterstützt hatten.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass München künftig Hauptstandort eines neuen Bildungszentrums von Yad Vashem wird. In Leipzig soll zudem eine Außenstelle entstehen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nathanael Liminski (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Yad Vashem plant Bildungszentrum in München, NRW nicht berücksichtigt.
- Landesregierung Nordrhein-Westfalen bekennt sich zur Zusammenarbeit mit Yad Vashem.
- Minister Liminski betont Bedeutung der Holocaust-Auseinandersetzung und Unterstützung der Bildungsarbeit.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung der Auseinandersetzung mit dem Holocaust als Verantwortung des Landes
- Förderung der politischen und historischen Bildung
- Engagement gegen Antisemitismus und für Erinnerungskultur in Nordrhein-Westfalen
Wer ist betroffen?
- Landesregierung Nordrhein-Westfalen
- Yad Vashem
- Kommunen und Partner der Bewerbung
Zahlen/Fakten?
- Yad Vashem eröffnet Bildungszentrum in München.
- Außenstelle in Leipzig geplant.
- NRW unterstützt Bildungsarbeit und bringt Bildungs- und Gedenkstättenlandschaft ein.
Wie geht’s weiter?
- Unterstützung von Yad Vashem bei bundesweiter Bildungsarbeit
- Einbringung der Bildungs- und GedenkstättenlandschaftNRW
- Fortsetzung des Engagements gegen Antisemitismus und für Erinnerungskultur
- 29-Jähriger unter Drogen am Steuer in Augsburg gestoppt - 28. Mai 2026
- OHB sieht "Goldgräberzeit" für Raumfahrtindustrie - 28. Mai 2026
- 16-Jährige in Enkenbach-Alsenborn von Auto angefahren - 28. Mai 2026
