NRW lockt pensionierte Lehrer mit 15 Prozent Gehaltszuschlag

15. Juni 2026
1 min Lesezeit

NRW lockt pensionierte Lehrer mit 15 Prozent Gehaltszuschlag

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Lehrerweiterbildung und Pensionsregelungen in NRW

() – Im Kampf gegen den Lehrermangel will Beamte im Pensionsalter mit einem Gehaltszuschlag von 15 Prozent für das Weiterarbeiten gewinnen. Das berichtet die „Rheinische Post“ unter Berufung auf das Schulministerium.

Ein Sprecher des Ministeriums für Schule und Bildung sagte der Zeitung, dass Beamte, die ihren Ruhestand aufschieben, ihre Versorgungsansprüche um jährlich 1,8 Prozent erhöhen könnten.

Wer den Höchstruhegehaltssatz bereits erreicht habe, erhalte stattdessen einen Besoldungszuschlag in Höhe von zehn Prozent des Grundgehalts. Nach dem Willen der Landesregierung solle dieser Zuschlag in Zukunft auf 15 Prozent erhöht werden.

Dieser Zuschlag solle auch unabhängig davon gewährt werden, ob die Lehrkräfte bereits den Höchstruhegehaltssatz erreicht haben.

Angesichts des bundesweiten Lehrkräftemangels seien Lehrer, die über die Regelaltersgrenze hinaus weiterarbeiten, an den Schulen eine sehr willkommene Unterstützung, so der Sprecher. NRW habe verschiedene Möglichkeiten geschaffen, um Lehrkräften im Gegenzug einen attraktiven Hinzuverdienst oder zusätzliche Versorgungsansprüche zu ermöglichen.

Nicht wenige Lehrkräfte machten von diesen Möglichkeiten Gebrauch: Im laufenden Schuljahr arbeiten an den nordrhein-westfälischen Schulen mehr als 1.340 Lehrer, die mindestens 67 Jahre alt sind. Im Jahr 2016 waren es noch 473 Lehrkräfte, die 66 Jahre und älter waren und damit die damalige Regelaltersgrenze überschritten hatten.

Damit habe sich die Zahl nahezu verdreifacht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Klassenraum in einer Schule (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Nordrhein-Westfalen will Beamte im Pensionsalter mit 15% Gehaltszuschlag zum Weiterarbeiten bewegen.
  • Beamte können ihre Versorgungsansprüche um 1,8% jährlich erhöhen, wenn sie den Ruhestand aufschieben.
  • Zahl der Lehrer über 66 Jahre in NRW hat sich seit 2016 fast verdreifacht.

Warum ist das wichtig?

  • Anwerbung älterer Lehrer zur Bekämpfung des Lehrermangels
  • Verbesserung der finanziellen Anreize für Weiterbildung im Alter
  • Steigende Zahl erfahrener Lehrer an Schulen erhöht die Unterrichtsqualität

Wer ist betroffen?

  • Beamte im Pensionsalter
  • Lehrkräfte, die über die Regelaltersgrenze hinaus weiterarbeiten
  • Lehrer, die mindestens 67 Jahre alt sind

Zahlen/Fakten?

  • 15 Prozent Gehaltszuschlag für Beamte im Pensionsalter, die weiterarbeiten
  • 1,8 Prozent jährliche Erhöhung der Versorgungsansprüche
  • 1.340 Lehrkräfte in NRW mindestens 67 Jahre alt, seit 2016 fast verdreifacht

Wie geht’s weiter?

  • Beamte im Pensionsalter sollen mit 15% Gehaltszuschlag für Weiterarbeiten gewonnen werden.
  • Versorgungsansprüche können jährlich um 1,8% erhöht werden.
  • Mehr als 1.340 Lehrer über 67 Jahre arbeiten aktuell in NRW.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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